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'Einige sähen mich lieber tot'

22. September 2021 in Aktuelles, 46 Lesermeinungen
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Papst verteidigte die jüngst verhängte Einschränkung der Alten Messe und lehnt rückwärtsgewandtes Denken ab


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Papst Franziskus lehnt rückwärtsgewandtes Denken ab und hält an seinem Kurs fest. "Darunter leiden wir heute in der Kirche: die Ideologie der Rückwärtsgewandtheit. Es ist eine Ideologie, die die Köpfe kolonisiert", zitierte die Jesuiten-Zeitschrift "Civilta Cattolica" am Montag aus einem Gespräch des Papstes mit Jesuiten auf seiner Slowakei-Reise vergangene Woche. Er glaube fest daran, dass Gott die Gesellschaft auffordere, frei zu sein und vorwärts zu gehen "in Einsicht und Gehorsam". Der Weg der Strenge und des Klerikalismus sei indes von Perversionen geprägt. Er sehe ein, dass das Leben, vor allem die Freiheit beängstigend seien, insbesondere in einer Welt, "die so sehr von Süchten und Virtualität geprägt ist", so der 84-Jährige weiter. Auch der Umgang mit neuen pastoralen Erfahrungen könne Angst machen.


Er denke dabei an die Familiensynode und die Arbeit, die geleistet wurde, um den Menschen klar zu machen, dass Paare, die eine zweite Ehe eingehen, nicht zur Hölle verdammt sind. "Es macht uns Angst, Menschen mit sexueller Vielfalt zu begleiten", so Franziskus. Gender-Ideologie "gefährlich" Kritisch sieht der Papst indes abstrakte Ideologien; für gar "gefährlich" hält er die Gender-Ideologie. Diese sei in Bezug auf das konkrete Leben abstrakt, "so als ob eine Person abstrakt nach Belieben entscheiden könnte, ob und wann sie ein Mann oder eine Frau sein will", kritisierte Franziskus. Das habe jedoch nichts mit dem Thema Homosexualität zu tun. Homosexuelle Paare könne man natürlich in ihrem Glaubensleben seelsorglich begleiten. Der Papst erlebt nach eigenem Bekunden auch unter Klerikern Widerstand.

"Manchmal verliere ich die Geduld, vor allem wenn sie urteilen, ohne in einen echten Dialog einzutreten", sagte Franziskus. Er gehe dennoch weiter seinen Weg, "ohne in ihre Welt der Ideen und Fantasien einzutreten". Ausdrücklich verteidigte er dabei die jüngst verhängte Einschränkung der Alten Messe. Hierzu habe er weltweit Bischöfe befragt. "Ich lebe noch" Mit Blick auf seine schwere Darm-OP Anfang Juli sagte der Papst lakonisch: "Ich lebe noch. Obwohl mich einige lieber tot sähen. Ich weiß, dass es sogar Treffen unter Prälaten gab, die dachten, dem Papst gehe es schlechter, als gesagt werde." Die bereiteten schon ein Konklave vor. "Geduld, Gott sei Dank geht es mir gut." Er selbst habe sich gar nicht operieren lassen wollen. Es sei ein Krankenpfleger gewesen, der ihn überzeugt habe. "Manchmal verstehen Pflegekräfte eine Situation besser als Ärzte, den sie stehen direkt im Kontakt mit den Patienten", so der Papst.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 25. September 2021 
 

Ich habe gerade den St. Athanasius Bote bekommen

Ich selbst sehe bei unserem Papst Franziskus viele Zeichen, die mir als Signale aus dem Sozialismus vorkommen.
Don Davide Pagliarini hat aber eine wesentlich erweiterte Deutung in einem Intervieuw geboten.


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 schlicht 23. September 2021 
 

dieselben Gefühle

kommen bei mir auf, wenn ich PF oder Frau Merkel sehe, beide arbeiten auf die Zerstörung mir wichtiger Dinge hin oder hatten schon Erfolg dabei. Den Tod wünsche ich niemandem, aber wenn ich von Beiden nicht mehr sehen/hören müsste, hätte ich wahrlich nichts dagegen.


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 Makrina 23. September 2021 
 

stephanus2

Man muss sich doch fragen warum Gott Maria fragt und ihr ja haben will zu dem Kind.

Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Zwang ist nicht der Still Gottes.

Aber selbst wenn Mütter damals dies nicht gemacht haben, könne sie später doch Busse tun und ihr Ja geben zu dem Kind.

Das Kind ist nicht verloren. Gott hat auch für die abgetriebenen Kinder einen Heilsweg vorgesehen lt. Lehre der Kirche. Sagen wir das den Müttern, die einst abgetrieben haben. Ihr könnt euer Kind wiedersehen. Kommt zum Herrn er ist barmherzig.

Unser Ja muss freiwillig sein. Ein JA zum Kreuz zum Herrn aus tiefer Liebe. Ein JA das ein unveränderliches Ja ist.

Möge Gott Gnade dazu schenken.


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 Makrina 23. September 2021 
 

Ich bin sicher nicht fromm sondern ein Sünder.

Die Lehre der Kirche dazu:

„Was die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wie sie dies im entsprechenden Begräbnisritus tut. Das große Erbarmen Gottes, der will, daß alle Menschen gerettet werden‘, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen läßt: ‚Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!‘ (Mk 10,14), berechtigen uns zu der Hoffnung, daß es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt. Die Kirche bittet die Eltern eindringlich, die Kinder nicht daran zu hindern, durch das Geschenk der heiligen Taufe zu Christus zu kommen.“

So gibt es auch für diese abgetriebenen Kinder einen Heilsweg. Vielleicht ein Traum vieler Eltern die ihr Kind abgetrieben haben, dass sie sie im Himmel sehen werden.

Gott zwingt niemanden. Er bietet seine Gnade allen an. Das Kreuz Christi will ich mir zum Vorbild machen.


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 Harrer 23. September 2021 
 

Ich würde mir einmal, wirklich nur ein einziges Mal soviel Barmherzigkeit und seelsorgliche Begleitung für enthaltsam lebende homosexuelle oder allein bleibende Geschiedene wünschen! Die werden nämlich völlig allein gelassen!


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 stephanus2 22. September 2021 
 

@Makrina

Ganz persönlich: ich kann Sie nicht recht einordnen, und Ihre Beiträge sagen mir in aller Regel nicht zu.
Sie bringen viele Versatzstücke aus der Bibel und wirken dadurch fromm. Mit diesen Versatzstücken versuchen Sie u.a., wie heute, Kritik an Papst Franziskus abzuschwächen; argumentieren aber unlogisch. Ich empfinde Ihre Beiträge oft als ein merkwürdiges Konglomerat,recht naiv formuliert, aber manchmal im Kern knallhart und gar nicht fromm. Neulich haben Sie zum Beispiel allen Ernstes Frauenrechte gegen das Lebensrecht der Ungeborenen ins Spiel gebracht.--Wo ist eigentlich @gali?al geblieben oder wie immer er sich schrieb ?


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 golden 22. September 2021 
 

alle Fortschrittsideologie klammert das Böse aus

und scheitert deshalb.Die kommunisten mussten den Inneren Feind erfinden, um das Versagen zu erklären.Diese Rolle kommt in der Welteinheitsreligion den frommen Christen zu...


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 Chris2 22. September 2021 
 

Kurze Detailanalyse

- Er glaube fest daran, dass Gott die Gesellschaft auffordere, frei zu sein und vorwärts zu gehen "in Einsicht und Gehorsam". > Was denn nun? Freiwillig oder zwangsweise?
- ... dass Paare, die eine zweite Ehe eingehen, nicht zur Hölle verdammt sind. > Das ist schlicht Unsinn. Dass man mehr zwischen Täter-Ehebrechern und Opfern differenziert, die neue Partner haben: D'Accord. Aber die Ehe ist unauflöslich. Punkt.
- Homosexuelle Paare könne man natürlich in ihrem Glaubensleben seelsorglich begleiten. > Fast immer falsch, da eine Seelsorge an Paaren suggeriert, eine homosexuelle Lebensweise sei OK.
- Ausdrücklich verteidigte er dabei die jüngst verhängte Einschränkung der Alten Messe. > Dazu hat der spätere Papst Benedikt alles gesagt (s. Link, v.a. ganz unten)

www.kathnews.de/papst-benedikt-xvi-und-die-tridentinische-messe-zitate-aus-seiner-zeit-als-joseph-kardinal-ratzinger


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 lesa 22. September 2021 

@makrina: Das hat Gott sich Gott auch gedacht: dass hs. empfindende Menschen wertvoll sind. Darum hat er sie durch sein Wort vor der Abgrund retten wollen. Sein Sohn starb für sie am Kreuz, damit sie, wie wir alle, umkehren dürfen.
Anders die falschen Propheten. Die verwässern und relativieren das Wort Gottes. Sie tun nicht, was Jesus befiehlt: "Liebt eure Mitmenschen auch, indem ihr sie warnt, wenn sie sündigen und drohen, verloren zu gehen. Sonst macht ihr euch an ihnen schuldig."


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 Makrina 22. September 2021 
 

WEISUNGEN AN DIE GETAUFTEN: Kolosser 3.8

Jetzt aber sollt auch ihr das alles ablegen: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung und schmutzige Rede, die aus eurem Munde kommt

Auch für mich schwierig, dass alles abzulegen. Beten wir das Gott Gnade schenke vor allem dem Zorn zu meiden. Denken wir an die Sanftmut und Geduld des Herrn am Kreuz, dass hilft mir oft dabei.

Jakobus 1:19 Wisset, meine geliebten Brüder und Schwestern: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; 20 denn der Zorn eines Mannes schafft keine Gerechtigkeit vor Gott


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 lakota 22. September 2021 
 

@Makrina

..."Epheser 6, 4: Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn..."


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 Chris2 22. September 2021 
 

@Makrina

Die Zehn Gebote, die Worte und Taten Jesu und die (zumal verbindlichen) Lehren der Kirche stehen über der Privatmeinung des 266. Papstes. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, seine beiden Vorgänger zu kritisieren, aber dieses gefährliche Trauerspiel vor einer Milliarde Katholiken dürfen wir nicht einfach so hinnehmen...


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 Makrina 22. September 2021 
 

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

Viel mir dazu ein. Der Hl. Vater ist ja auch unser Vater und die Kirche unsere Mutter. Oder Gott ist unser Vater, die Mutter Gottes Maria unsere Mutter.

Aber wenn wir sie ehren sollen, dann dürfen wir nicht schlecht von ihnen reden.

Bemühen wir uns gut übereinander zu sprechen!


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 Chris2 22. September 2021 
 

Heute lässt es Franziskus aber mal so richtig krachen.

Denn er soll , ebenfalls Jesuiten gegenüber, (offenbar) EWTN als "Werk des Teufels" bezeichnet haben, weil er dort kritisiert würde.
Oder ist alles einfach nur eine konzertierte Kampagne von Jesuiten? Aber was außer Verunsicherung sollten sie damit bezwecken wollen?
Falls keine Dementis aus dem Vatikan kommen, wissen wir wenigstens, wie spät es in Sancta Marta ist...

kath.net/news/76351


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 ottokar 22. September 2021 
 

Wer so viel redet, dem bleibt wenig Zeit zum denken....

Die Verwirrung ist gross. Was mir zunehmend klar wird ist die Tatsache, dass hier ein in sich selbst verliebter,von sich selbst masslos überzeugter, jegliche Kritik abholder Papst peu à peu den Wünschen derer (sanct gallen maffia) nachkommt, die ihn wegen seines bekannten "Parteiprogrammes" gewählt haben. Es begann mit dem Ausspruch am 1.Tag seines Pontifikates: "Jetzt ist Schluss mit dem Karneval", womit er nicht nur die von seinem Vorgänger aus Traditionsgründen getragenen(von dessen Mitarbeitern wohl aufgeschwätzten)roten Schuhe meinte, sondern u.a. auch das Küssen des Bischofsringes bis hin zum Verbot des Ritus der Alten Messe und der Anwendung der Lateinischen Sprache.Ich muss mich wiedereinmal voll der Meinung von Stefan Fleischer anschliessen und feststellen, dass meine geliebte römisch-katholische Kirche nicht mehr die gleiche ist ,die mich in meiner Jugend den Glauben gelehrt hat.Es gilt heute mit grosser Aufmerksamkeit und Gebet festzustellen, wer ein falscher Prophet ist.


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 Smaragdos 22. September 2021 
 

Dieser Papst ist ständig in der Defensiven

Schon gemerkt? PF ist immer in der Defensiven. Nicht etwa bezüglich der katholischen Glaubenslehre, die in der Welt bekanntlich immer anecken wird und die alle Päpste verteidigen müssen.

Nein, persönlich, bezüglich seiner Person. Er muss sich immer selbst verteidigen. Das ist so peinlich. Wann merkt er endlich, dass das daran liegt, dass er seinen eigenen Salat verkauft statt die Lehre der Kirche? Aber nein: "Er geht weiter seinen (!) Weg", weil er von sich selbst so überzeugt ist... eine Katastrophe!


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 hape 22. September 2021 

@Stephaninus

Gut gemeint ist noch lange nicht gut getan.

Bitte lesen Sie gelegentlich auch mal, was im Lexikon der christlichen Moral zum Thema Widerstand steht. (vgl. Link)

www.stjosef.at/morallexikon/widersta.htm


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 DonGiovanni 22. September 2021 
 

Urteil und Dialog

Wo war der Dialog vor dem Urteil, das sich "Traditionis custodes" nennt?
Kein Seelsorger wird einem homosexuellen Menschen den Dialog verweigern, sondern ihm helfen, den Weg nach den Geboten zu finden.
Es ist aber sicher Klugheit und Zurückhaltung angebracht, damit manche keine Gutheißung "ihrer Lebensform" daraus machen.
Die Sache selbst muss man verurteilen, nicht aber den Menschen.


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 Arnulf 22. September 2021 
 

Widerspruch

"Er gehe dennoch weiter seinen Weg, "ohne in ihre Welt der Ideen und Fantasien einzutreten"."

Wie paßt das zusammen mit: ""Manchmal verliere ich die Geduld, vor allem wenn sie urteilen, ohne in einen echten Dialog einzutreten", sagte Franziskus."

Wenn man mit jemandem in Dialog treten will, ist es unerläßlich, auch etwas in die Welt von dessen Ideen einzutreten, selbst wenn man dessen Gedanken für Fantasien hält.


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 Wiederkunft 22. September 2021 
 

Wieder höchste Verwirrung

Der arme Johannes der Täufer! Eigentlich nach Meinung des Papstes völlig umsonst gestorben! Wieso sollen wir treuen Katholiken Angst haben? Das Gegenteil ist der Fall! Durch die Treue zum Wort Gottes ist man erst wirklich frei. Dann kann man über solche Verwirrungen milde lächeln und fröhlich weiter maschieren. Gott ist mit uns er verlässt uns nicht,auch wenn es Prüfungen gibt!


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 Alecos 22. September 2021 
 

@Stephaninus, alles nur gut gemeint?

Wenn der Papst es nur gut meint, warum verweigert er den Dialog mit Kardinal Zen, den Dubia Bischöfen und traditionellen Katholiken?Und warum verhält er sich  hartherzig und extrem verletzend ausgerechnet gegenüber denjenigen, die der Kirche treu sind? Der Papst meint es mit den glaubenstreuen Katholiken alles andere als gut. Machen wir uns hier nichts vor.


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 Stefan Fleischer 22. September 2021 

@ Stephaninus

«Leider spricht der Papst nach meiner Ansicht oft etwas zu viel und zu locker daher. Da ergeben sich Missverständnisse und Widersprüche.»
Diese Ansicht teile ich auch. Überhaupt neigt unsere ganze Welt dazu, das vernetzte Denken zu vergessen und dann nach dem Motto zu reden und zu handeln: «Es ist etwas geschehen. Es muss etwas geschehen!» Wir sollten uns mehr bemühen, immer den ganzen Gott, die ganze Kirche, die ganze Lehre im Auge zu behalten, denn nur die ganze Wahrheit ist die wahre Wahrheit. Die halbe Wahrheit ist oft eine ganze Lüge. Und noch schlimmer ist die «retuschierte» Wahrheit, jene «Wahrheit» welche je nach Bedarf eingefärbt wird. Aber das würde hier zu weit führen.


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 claude 22. September 2021 
 

Es ist nur mehr zum Kopfschütteln.

Wenn dieser Papst wirklich die den usus antiquior innerhalb der rKK ausradieren will, dann bleibt jedenfalls mir nur mehr der Gang zur Piusbruderschaft.

Dieser Papst richtet sich seine Ansichten zurecht, wie es ihm gerade passt.
Eine zweite Ehe? Ja, nachdem der Tod die vorhergehende beendet hat. Sage ich, als jemand, die da durchaus Verfehlungen begangen hat und erkannt hat, dass die kirchliche Lehre wahr ist.
What the hell (!) soll sexuelle Vielfalt sein? Sodomitische Anwandlungen?

Mir scheint, der Herr prüft seine Kirche derzeit sehr sehr....


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 girsberg74 22. September 2021 
 

Sie haben viel Verständnis für ihn – muss man eigentlich auch.

@Stephaninus an @Stefan Fleische, an @alle

Sicherlich denkt PF von sich, dass er es im Grunde richtig meint. Es stimmt auch, dass die Sonne auf der Südhalbkugel andersherum aufgeht, dennoch muss er sich auch für die Nordländer verständlich äußern, also für die ganze Christenheit.
Dem letzten Satz übernehme ich voll, ich kann damit alles besser schaffen.


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 Herbstlicht 22. September 2021 
 

rückwärtsgewandtes Denken?

Was hat die Liebe und Treue zur Lehre Christi mit einer "Ideologie der Rückwärtsgewandtheit" zu tun?

Franziskus: "Manchmal verliere ich die Geduld, vor allem wenn sie urteilen, ohne in einen echten Dialog einzutreten".

Wo tritt der Papst selbst in einen Dialog mit Menschen, die Probleme mit einer umgemodelten Kirche haben?

- Er gehe dennoch seinen Weg -, sagt Franziskus weiter.
Aber genau das sollte er auch den glaubenstreuen Katholiken zugestehen, jenen, denen der Katechismus und die Alte Messe noch etwas bedeuten.

Wenn das also rückwärtsgewandt ist - gut, dann bin ich es eben und ich bekenne mich dazu.


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 Stephaninus 22. September 2021 
 

@Stefan Fleischer @alle

Lieber Herr Fleischer: Nein, wir möchten Sie lebendig bei uns haben! Wenn wir uns im Himmel dann treffen, wunderbar. Aber jetzt bleiben Sie bitte noch bei uns.

Von der alten Messe lese ich im Beitrag eigentlich nichts (?). Bei den anderen Themen: Ich glaube, der Papst meint es im Grunde richtig, wir müssen auch immer seinen Hintergrund (südliche Hemisphäre) in Rechnung stellen. Seine Aussagen richten sich wohl auch nicht mehr primär an uns Nordländer, sind auch mental anders verortet. Klerikalismus ist bei uns kaum ein Problem andernorts mglw. schon. Zu den angesprochenen Fragen (z.B. sexuelle Orientierung) möchte er eine Haltung vorschlagen, die Menschen als solche nicht ausschliesst. Leider spricht der Papst nach meiner Ansicht oft etwas zu viel und zu locker daher. Da ergeben sich Missverständnisse und Widersprüche. Auf der anderen Seite ist er gerade in Bezug auf Gender und Abtreibung erfrischend unmissverständlich. Am besten, wir beten für den Papst. Das hilft ihm und uns.


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 Makrina 22. September 2021 
 

Man muss den Papst loben!

Er hat sich extrem geben den Missbrauch in der Kirche eingesetzt. Er hat den Opfern zugehört und ihnen Mitgefühl und Zärtlichkeit entgegengebracht.
Viele habe erkannt, dass die Kirche sich für die Opfer einsetzt und kehren zur Kirche zurück oder bleiben in ihr. Jeder Bischof ja alle in der Kirche sind sollten diesem Beispiel folgen. Alles was noch in der Finsternis ist sollte ans Licht gebracht werden.

Der Weg der Strenge und des Klerikalismus sei indes von Perversionen geprägt! Das finde ich auch. Sollen die Sünder die Sünder richten?
Auch die Busse hat ein Ziel. Nämlich die Wiedereingliederung in die Kirche. So für mich auch bei den Geschiedenen. Oder soll man ihnen die Verzeihung verweigern? Das sei ferne!

Homosexualität ist keine Krankheit, die man heilen muss. Auch diese Menschen sind unsere Brüder und Schwestern und gehören als Gläubige zur Kirche, die wir innig liebe sollen.

Ich liebe meinen Papst und bin froh, dass er noch bei uns ist.


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 Zeitzeuge 22. September 2021 
 

Der "Aufbruch im Glauben", ein Schlagwort der Nachkonzilszeit..... II. Teil

Der Papst lehnt mit Lehramtstreuen jeglichen Standes
rigide einen theologischen Dialog ab. Wieso?

Durch die Kardinalsernennungen versucht der Papst
offensichtlich selbst, das nächste Konklave zu
beeinflussen.

Im Link nochmals Prof. Seifert über AL!

Ein ehrliches sentire cum ecclesia ist nur
möglich mit vorbehaltloser Anerkennung der
kath. Glaubens- und Sittenlehre.

Mein Wunsch und Gebet für den Papst ist geprägt
von Luk 22,32!

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.aemaet.de/wp-content/uploads/2018/09/Die-Freude-der-Liebe.pdf


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 Zeitzeuge 22. September 2021 
 

Der "Aufbruch im Glauben", ein Schlagwort der Nachkonzilszeit, hat in weiten

Teilen zu dessen "Abbruch" geführt, das will der Papst offenbar nicht wahrhaben. Die neomodernist.
Ideologie einer undifferenzierten "Vorwärtsgewandtheit" (Progressismus) trägt die Hauptschuld an der seit über 50 Jahren andauernden
Glaubens- und Kirchenkrise. Die Geschichte der Kirche hat nicht erst mit dem II. Vat. begonnen, die verbindl. Lehre wurde vorkonziliar festgelegt
durch irreversible Dogmen an die auch der Papst
ohne Wenn und Aber gebunden ist.
Strenger Klerikalismus verfolgt derzeit die Anhänger des klassischen röm. Messritus!
Die "neuen pastoralen Erfahrungen", ein Begriff,
der auch von "Synodalbewegten" verwendet wird,
verkürzt und verfälscht die Glaubens- und Moral-
lehre, vgl. Link! Ehebruch ist und bleibt vor
GOTT eine schwere Sünde mit allen Konsequenzen,
daran kann kein Papst etwas ändern! Die Begleitung
hs. Paare kann nur deren Bekehrung anregen, hier
ist besonders auf das Meiden der nächsten Gelegenheit zur Sünde zu achten!

Teil II folgt!

www.correctiofilialis.org/de/


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 Mirek 22. September 2021 
 

Aus dem Interview in Google-Übersetzung

"Ein Kardinal erzählte mir, dass zwei frisch geweihte Priester zu ihm gingen und baten, Latein zu lernen, um gut feiern zu können. Er, der Humor hat, antwortete: „Aber in der Diözese gibt es so viele Hispanics! Lernen Sie Spanisch, um predigen zu können. Dann, wenn Sie Spanisch gelernt haben, kommen Sie zu mir zurück und ich werde Ihnen sagen, wie viele Vietnamesen es in der Diözese gibt, und ich werde Sie bitten, Vietnamesisch zu lernen. Dann, wenn Sie Vietnamesisch gelernt haben, gebe ich Ihnen die Erlaubnis, auch Latein zu lernen ». Also machte er sie "Land", er ließ sie auf die Erde zurückkehren. Ich mache weiter, nicht weil ich eine Revolution machen will. Ich tue, was ich tun muss. Es braucht viel Geduld, Gebet und viel Nächstenliebe."

www.laciviltacattolica.it/articolo/la-liberta-ci-fa-paura/


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 Winrod 22. September 2021 
 

Eigentlich ist dieser Satz "Einige sähen mich lieber tot"

eine unfassbare Diskriminierung derer, die den Reformkurs nicht mitgehen wollen. So wird die Spaltung zementiert.


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 hape 22. September 2021 

Einsicht und Gehorsam?

Dem Leiden durch die Ideologie der Rückwärtsgewandtheit setzt Papst Franziskus die Erlösung durch die Ideologie des Fortschrittsglaubens entgegen. Doch ein Grundparadox des Christen ist, dass wahrer Fortschritt nur durch Bindung an den Dreifaltigen erfahrbar wird. Insofern ist der rückwärts gewandte Blick auf Gott eine Voraussetzung für den Fortschritt.

Es ist also wichtig zu wissen, woher man kommt. Alle Vorhersage über die Zukunft der Kirche muss in der Vergangenheit verankert sein. Wenn es in der Hl. Schrift heißt: "Prüft alles und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21), dann ist der Maßstab für die Prüfung immer das Zurückliegende, das was schon immer als wahr und gut erkannt und von der Kirche treu bewahrt wurde.

Fortschrittlich kann nur etwas sein, was, gemessen an der Tradition, für die Zukunft als gut bewertet werden kann. Was auch immer die Verdammung der Tradition durch Papst Franziskus bewirken soll, einen Fortschritt in Richtung Einsicht und Gehorsam bewirkt sie nicht.


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 Alecos 22. September 2021 
 

Fehlt nur noch, dass der Papst Katholiken Homophobie vorwirft. Die Kirche ist wirklich infiltriert.

Mel Gibson bringt's auf den Punkt. Die überwiegende Mehrheit dieser Bischöfe bestehe aus Mietlingen, sagte er. „Meine Frage lautet: Wer mietet sie?“, fuhr er wörtlich fort. Er könne sich nicht vorstellen, dass es Jesus sei. „Ist es Franziskus? Wer mietet Franziskus? Ist es die Pachamama?“, fragte er.


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 lesa 22. September 2021 

Anleitung zum Halten der Gebote führt nicht in die Hölle, sondern scützt vor ihr

Es geht nicht um rückwärts oder vorwärts sondern um Christus. Wo Wölfe im Schafspelz rückwärts als vorwärts erklären und so die Menschen um die Würde und Freiheit, um das Glück, um das Ziel des Lebens bringen, das in seiner Fülle nur im Einklang mit dem Willen Gottes begründet liegt, da ist es notwendig, mit deutlichen Worten die Lüge aufzudecken. Homosexuele Paare kann man begleiten, indem man ihnen zuhört, aber nicht, indem man, wie es in unserer Regenbogenpastoralbroschüre aktuell geschieht, ihr sexuelles Sich-Ausleben hochjubelt: Lauter Zeugnisse von Menschen, die die Neigung ausleben und dies von Gott und der Kirche als gut geheißen erklären.
Ein Gedicht von Hermann Hesse ist da abgedruckt, in dem er sein Glück mit einem Mann beschreibt: "Sich wegwerfen können für einen Augenblick, Jahre opfern können für das Lächeln eines Mannes, das ist Glück."
Verschwiegen wird, dass Hermann Hesse sich das Leben genommen hat, wie viele, die diesen Weg gegangen sind.


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 Stefan Fleischer 22. September 2021 

@ Chris2

Keine Angst
"Ich weiss, dass mein Erlöse lebt!" (Ijob 19,25) Auch wenn es manchmal gar nicht so leicht ist, mein Gottvertrauen lasse ich mir nicht nehmen. Sein Wille ist immer das Beste für mich und die Welt, auch wenn ich ihn nicht immer (oft nicht mehr) verstehe.


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 golden 22. September 2021 
 

Ja, Endzeit

und da sind WIR,die Gläubigen,wenn auch jetzt gedemütig,auf der richtigen, auf GOTTES Seite.Er gibt uns, die wir sein Kommen erflehen,alles,was wir in der Not benötigen:"Trachtet vielmehr nach seinem Reich,so wird euch das alles zufallen.Fürchte dich nicht, du kleine Herde ! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben !" (Lukas 12,31 f.)


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 Chris2 22. September 2021 
 

@Lämmchen

Ich bewundere Sie, dass Sie Ihrer Tastatur angesichts solch unfassbarer Entgleisungen (selbst, wenn sie nur ein Fake wären) noch ein zwinkerndes Smiley entlocken...


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 Leo Christi 22. September 2021 

Gespräch

Es war in obigem Artikel zu lesen, dass Papst Franziskus diese Aussagen bei einem Gespräch mit Jesuiten getätigt habe. Ja und? Ein Gespräch kann auch der Austausch von Privatmeinungen sein, als solche lese ich die ein oder andere Ausage. Ich werde deshalb nicht erschrecken, wenn der Papst eine missverständliche Äußerung tätigt, weil ich mich an die immerwährende Lehre der Kirche halte. Was der Herr und mit ihm seine Kirche als Sünde bezeichnet hat (Ehebruch), bleibt es auch heute. Bezüglich der „Angst“ und der „Rückwärtsgewandtheit“ hat der Papst möglicherweise persönliche Erfahrungen mit bestimmten Leuten gemacht, die ihn so sprechen ließen.


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 Chris2 22. September 2021 
 

Lieber @Stefan Fleischer

Bitte denken Sie so etwas wie den letzten Satz nicht einmal an. Ja, wir leben definitiv in der beginnenden Endzeit. Und bevor der Herr wiederkehren und seine Herrlichkeit alles Leid und Böse dieser Welt "hinwegstrahlen" wird, werden noch Prüfungen über uns kommen. Jetzt ist es ein bestenfalls wankelmütiger Steuermann auf dem Schiff der Kirche, morgen schon kann es offene Verfolgung der oder gar innerhalb der Kirche sein. Vertrauen wir auf den Herrn, suchen uns gute Freunde und Pfarreien und überwintern wir im festen Vertrauen darauf, dass der Heilige Geist nach 2000 Jahren nicht verrückt geworden ist, sondern uns nur eine Prüfung zumutet. Und wenn alle Steicke reißen, gehen wir eben zu Pius. Und wenn auch die nicht mehr zelebrieren dürfen, nehmen wir eben den Schott zur Hand und folgen dem Heiligen Geschehen zuhause in der Gewissheit, dass die Hl. Messe immer irgendwo auf der Welt zelebriert werden wird. So, wie unzählige Untergrundchristen in 2000 Jahren vor uns...


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 wedlerg 22. September 2021 
 

Umkehr? oder Vorwärts?

PF klingt verbittert in diesem Interview und daher auch wenig diplomatisch. Und so fällt die Maske des Harmlosen und die tiefe Abneigung gegen Konservative tritt offen zu Tage.

Dabei kommt das alte kommunistische Bild vom pragmatischen Vorwärts nach oben, das mit dem neuen Bild der linken internationalen Kräfte nicht mehr viel gemeinsam hat. Heute zerstört man nicht mehr pragmatisch, sondern utopisch, nicht mehr im Freiheitskampf, sondern vom Schreibtisch aus. Auch das verbittert den Papst, der Theoretiker auch nicht ausstehen kann.

Seine Analyse ist - wie fast immer - völlig falsch. Wie alle linken, ignoriert der Papst, dass der Glaube mit Leiden und Mühen für die Wahrheit verbunden ist, die uns aus den alten Sünden und Sümpfen befreit. DAs ist das neue: Christus nachzufolgen. Das scheinbare Vorwärts ist immer das gleiche: der gewaltsame Weg ins Unglück. Und das ist weder neu, noch macht es frei.


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 Chris2 22. September 2021 
 

Entweder Franziskus wurde falsch zitiert,

oder er hat gerade endgültig zugegeben, dass er eine andere Kirche erschaffen will bze. zu erschaffen hat (s. Link). Die Kirche zweier Jahrtausende, von Christus auf seinen "Klerus", die Apostel, gebaut, als "pervers" zu bezeichnen und gleichzeitig anzudeuten, die Kirche könne homosexuelle Paare (!) "begleiten", wäre jedenfalls die endgültige Bankrotterklärung für dieses Pontifikat. Denn:
"Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht!" (Gal. 1,8)
Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein...

www.dieostschweiz.ch/artikel/als-die-stgallen-mafia-einen-papst-machte-9Y8X7Bz


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 Alecos 22. September 2021 
 

Sexuelle Vielfalt? Rückwärtsgewandtes Denken? PF klingt wie ein Promoter des synodalen Weges.

Der Papst will anscheinend Menschen nicht helfen, sich aus der Sackgasse der sexuellen Sünde zu befreien. Er will solche Menschen lediglich begleiten, wenn diese sich in der sexuellen Sünde eingerichtet haben. Für Leute, die gegen die Sexualmoral der Kirche verstoßen, hat Franziskus ein "Herz". Katholiken hingegen, die die römische Messe lieben und feiern, begehen in seinen Augen eine unverzeihliche Sünde. Da spielt der Papst Richter Gnadenlos, und zwar konsequent und eisern. Unglaublich! Wie gesagt, die Bergogliosche Barmherzigkeit diskriminiert traditionelle Katholiken und schließt sie aus. Mit Tradis und konservativen Katholiken führt der Papst daher grundsätzlich kein Dialog. Vielmehr behandelt er sie wie Parias, die seiner nicht würdig sind. Tradis und konservativen Katholiken begegnet Franziskus stets mit Verachtung und Ablehnung. Es ist unerträglich.


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 Lämmchen 22. September 2021 
 

als Laie

der tagtäglich mit Andersglaubenden und Nichtglaubenden zusammen arbeitet, der Schwule und Lesben in seinem Kollegenkreis hat, kann ich die Aussagen des Papstes nicht bestätigen - uns macht es keine Angst, mit anderen über unseren Glauben zu sprechen und was der Katechismus lehrt zu erklären, mir scheint, in Rom sieht das etwas anders aus....

Vielleicht sollte der Papst selber mal ein bißchen von seinen Ängsten ablegen?


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 Lämmchen 22. September 2021 
 

ich lebe noch...

hat sich die Sankt Gallen Mafia wieder getroffen? ;-)


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 Stefan Fleischer 22. September 2021 

Wenn ich diesen Text lese

so frage ich mich, ob die Aussagen unseres Heiligen Vaters hier richtig wiedergegeben werden, oder ob ich sie falsch verstehe. Wenn ich nämlich bedenke, was meine Kirche in meiner Jugendzeit gelehrt hat, so sieht es hier so aus, als wäre sie tatsächlich «nicht mehr die gleiche Kirche wie vor vierzig Jahren», wie unsere Pastoralraumleiterin vor einiger Zeit erklärt hat. Dann wäre sie aber auch nicht mehr jene Kirche, welcher ich in meiner Firmung bewusst, vor Gott und den Menschen, die Treue gelobt habe. Dann sähe ich eigentlich mich selbst lieber tot.


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 matthieu 22. September 2021 
 

Traurig

Wer nicht so denkt wie ich, ist gefährlich oder pervers - das höre ich, verkürzt (zugegeben). Und bin sehr traurig. "Sie urteilen, ohne in einen Dialog zu treten" - aber genau das geschieht doch durch seine Aussagen. Nicht Rückwärtsgewandtheit ist das Problem sondern Modernismus (als Ideologie). So kommen wir nicht zum Dialog. "Wohin soll ich mich wenden" (F.Schubert)


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