Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Wahrheit ist heilsrelevant
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Papst: Guadalupe war richtungsweisend für mein Pontifikat

18. Mai 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In seiner Autobiographie bekennt Johannes Paul II., dass die Reise in den mexikanischen Wallfahrtsort der Schlüssel für seine große Polenreise war.


Vatikan (www.kath.net) Papst Johannes Paul II. schreibt in seiner neuen Autobiographie "Steht auf, lasst uns gehen", dass der mexikanische Marienwallfahrtsort Guadalupe eine entscheidende Rolle in seinem Pontifikat gespielt hat. 1979 besuchte er während seiner ersten apostolischen Reise das Heiligtum, wo sich im Jahr 1531 die „Morenita“ dem Mexikaner Juan Diego offenbarte.

„Diese Reise war in gewissem Sinne inspirierend und richtungweisend für alle folgenden Jahre des Pontifikats“, bekennt Johannes Paul II. in dem Buch, das heute, zu seinem 84. Geburtstag, weltweit in mehreren Sprachen in einer Auflage von rund einer Million Stück erscheint.

„Passierschein“ nach Polen

Die Reise nach Mexiko sei für ihn wie eine Art „Passierschein“ gewesen, der ihm den Weg freimachen konnte zu einer Pilgerreise nach Polen. „Tatsächlich dachte ich mir, die Kommunisten Polens könnten mir die Erlaubnis zur Wiedereinreise in die Heimat nicht verweigern, nachdem ich in einem Land wie dem damaligen Mexiko, das eine völlig laikale Verfassung besaß, empfangen worden war. Ich wollte nach Polen, und das wurdenoch im Juni desselben Jahres Wirklichkeit.“

Guadalupe, der größte Wallfahrtsort von ganz Amerika, sei für jenen Kontinent „das, was Czestochowa für Polen ist“, notiert Johannes Paul II. in seiner Autobiographie. „Es sind zwei etwas unterschiedliche Welten: In Guadalupe ist es die lateinamerikanische, in Czestochowa die slawische Welt, ist es Ost-Europa. Das wurde besonders deutlich während des Weltjugendtreffens 1991, als in Czestochowa erstmalig Jugendliche eintrafen, dieaus Ländern jenseits der polnischen Ostgrenzen kamen: Ukrainer, Letten, Weißrussen, Russen … Alle Territorien Ost-Europas waren vertreten.“

In der Liebe der Mexikaner zur Jungfrau von Guadalupe gebe es „viele Analogien zur polnischen Marien- Verehrung, die auch meine Spiritualität prägte“, betont Johannes Paul II.

„Ay Morena, Morenita mia …“

Noch heute habe er die Worte des bekannten Volksliedes im Ohr, das von der Liebe eines jungen Mannes zu einem Mädchen spricht – die Mexikaner beziehen dieses Lied auf die Madonna: „Conocí a una linda Morenita … / y la quise mucho. / Por las tardes iba yo enamorado / y cariñoso a verla. / Al contemplar sus ojos, mi pasión crecía. / Ay Morena, Morenita mía, no te olvidaré. / Hay un Amor muy grande que / existe entre los dos, / Entre los dos …“

„Man konnte die Verehrung dieser unzähligen Menschen sozusagen mit Händen greifen“, erinnert sich der Papst. „Als wir endlich den Ort erreichten, wo wir übernachten sollten, sangen die Leute unentwegt weiter, und dabei war es schon Mitternacht.So sah Stanislaw (Stanislaus Dziwisz) sich schließlich genötigt, hinauszugehen und sie zumSchweigen zu bringen, indem er ihnen erklärte, der Papst müsse jetzt schlafen. Daraufhin beruhigten sie sich.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Papst Hadrian VI. (1522-1523) und sein Besuch in Monaco
  3. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  4. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  5. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  7. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  8. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  9. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  10. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Wahrheit ist heilsrelevant
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz