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Papst-Appell: Vergesst den Ukraine-Krieg nicht

15. Juni 2022 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Ukrainisches Volk erlebe "ein wahres Martyrium"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat erneut vor einem Abstumpfen mit Blick auf den Ukraine-Krieg gewarnt. "Vergessen wir nicht das geplagte Volk der Ukraine", sagte er zum Abschluss der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch. Denn das ukrainische Volk erlebe "ein wahres Martyrium", so der 85-Jährige. "Gewöhnen wir uns nicht daran, als ob der Krieg etwas ist, das fern ist." Erst am Sonntag hatte er in ähnlichen Worten vor einer aufkommenden Kriegsmüdigkeit gewarnt. Seit dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine vor nahezu vier Monaten finden heftige Gefechte zwischen russischen und ukrainischen Soldaten statt. Laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sind seither etwa fünf Millionen Ukrainer vor den Kämpfen und russischen Raketenangriffen ins Ausland geflohen. Das russische Militär bereitet sich Berichten zufolge auf einen längeren Krieg vor.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Fischlein 16. Juni 2022 
 

Ora et labora -

dieser Spruch müsste allen bekannt sein. Er sagt eindeutig, dass wir im beides brauchen: Gebet und Tun.
Wenn ich lese, dass die Ukraine nur unser Gebet braucht, dann bin ich in einem falschen Film. Ich kann mich an keinen Krieg erinnern, der ohne Waffen, Militär positiv für die Verteidiger zu Ende gekommen wäre (Lepanto, Wien, Warschau).


1
 
 Silberrücken 16. Juni 2022 
 

@Karlmaria

Ich kann dem nur zustimmen. Mit nochmehr Waffen wird dieser Krieg sicherlich nicht gewonnen. Ich wüsste auch nicht, dass die hl. Gottesmutter in Fatima, Medjugorje, Kibeo oder sonst wo diese Forderung gestellt hat. Nur Umkehr zu den göttlichen Gesetzen und Gebet kann uns helfen. Das ist die Lektion, welche wir endlich lernen sollten. Das gilt nicht nur in der Weltpolitik, sondern auch in unserem kleinen Familienleben und im eigenen Herzen.


2
 
 Karlmaria 16. Juni 2022 

Es ist unsere ernste Pflicht mit voller militärischer Stärke zu helfen

Nun hat man uns drei Monate lang eingeredet dass Waffenlieferungen und Sanktionen auch helfen. Wer nicht ganz auf die Propaganda hereingefallen ist der hat das vom ersten Tag an gewusst dass da Putin trotzdem stärker ist und der Krieg nur in die Länge gezogen wird und das mit den Waffenlieferungen nur ist um unser Gewissen zu beruhigen damit wir nicht echt helfen müssen. Dieser Krieg ist in vielerlei Hinsicht ein Dilemma. Für mich ist das ganz klar dass sich hier ganz deutlich zeigt dass der Mensch allein ohne Gott die Probleme nicht lösen kann. Probleme können nur mit Gott gelöst werden wenn es genügend Beter gibt. Dann hilft uns Gott und sonst sind wir im Dilemma. Natürlich ist es unmoralisch einen Waffenstillstand zu machen wo die Aggression noch belohnt wird. Aber kein Waffenstillstand ist auch nicht gut. Das ist das Dilemma. Es ist ja immer noch so dass obwohl jeder das Dilemma sieht trotzdem nicht wesentlich mehr Leute an Gott glauben und um Seine Hilfe bitten!


1
 
 Rosenzweig 16. Juni 2022 

Pp.Franziskus für JEDEN erneuten WECKRUF! -

Vergessen wir NICHT in unseren alltäglichen Mühen/ Arbeiten/ Sorgen- auch eigene Leiden -
für das furchtb. Kriegs-Geschehen in der Ukraine- wie auch Russland
täglich zu BETEN, auch Opfern + tägl. Bemühen um eigene Umkehr..

Die WELT-WEIHE von Pp.Franziskus an das Unbefl. Herz Mariens -
am Hochfest der Gottesmutter -
müssen wir auch wieder bewusster LEBEN!
(s.a. Botschaft in Marienfried!)
--
Bin selbst ein Kriegs- Flüchtlings Kind II.WK.+ bleibt mir in steter Erinnerung - das tägl. Rosenkranz-Gebet..+ wo möglich, die Hl.Messe!

So vertrauend auch JETZT dankend verbunden..


2
 

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