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Papst sieht in Lourdes 'einzigartige Gebetsschule'

15. August 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Mit dem Besuch der Grotte von Massabielle sei das "Ziel seiner Pilgerreise" erreicht, sagte Johannes Paul II. Aus Lourdes berichtet Roland Biermeier.


Lourdes (www.kath.net)Papst Johannes Paul II. setzte am Samstagnachmittag sein Besuchsprogramm in Lourdes fort und betete gemeinsam mit zehntausenden Pilgern den Lichtreichen Rosenkranz. Vor dem Gebet wandte sich der Papst an die Gläubigen und sprach über das "Geheimnis von Lourdes". Mit seinem Besuch bei der Grotte von Massabielle sei das "Ziel seiner Pilgerreise erreicht", erklärte Johannes Paul II.

"Diese Grotte, in der Maria erschien, ist das Herz von Lourdes. Dies erinnert uns an die Höhle vom Berg Horeb, wo Elija den Herrn begegnete und wo er mit einer 'sanften Stimme' sprach." Johannes Paul II. betonte, dass die Grotte eine "einzigartige Gebetsschule" geworden sei und dass Lourdes ein Platz sei, wo die Christen von Frankreich und von vielen anderen Nationen niederknien und beten.

Bei der Lichterprozession, die am Samstagabend stattfand, vertraute der Heilige Vater den Pilgern eine besondere Fürbitte an. Auf die Fürsprache Mariens möge "der Welt das langersehnte Geschenk des Friedens gewährt" werden.

Johannes Paul II. rief auf, die Waffen niederzulegen und Hass und Gewalt zu beenden. "Möge jeder seinen Nachbarn nicht als Feind sehen, sondern als seinen Bruder, den man annimmt und liebt, damit wir gemeinsam eine bessere Welt schaffen können."

Foto: KATH.NET



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