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| ![]() Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzensvor 1 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung Leo XIV.: Pfingsten als Öffnung des Menschen für Gott, die Kirche und den Nächsten. Der Heilige Geist als Kraft gegen Angst, Verschlossenheit und Misstrauen. Pfingsten als bleibende Gabe des Geistes an die Kirche. Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) In seiner Katechese vor dem Gebet des Regina Caeli am Hochfest Pfingsten stellte Papst Leo XIV. das Bild der verschlossenen und geöffneten Türen in das Zentrum seiner Ansprache. Ausgehend von den Schriftlesungen der Liturgie sprach der Papst über das Wirken des Heiligen Geistes, der die Kirche seit ihrem Ursprung begleite und auch heute den Gläubigen als „Licht und Kraft“ geschenkt werde. Die Kirche sei an diesem Pfingsttag dazu aufgerufen, „über die Gabe des Heiligen Geistes nachzudenken, der in Fülle über die entstehende Kirche ausgegossen wurde und heute erneut ihren Gliedern geschenkt wird, als Licht und Kraft, die sie in allen Lebenslagen begleiten“. Leo XIV. griff dabei ein Bild auf, das sich in der heutigen Liturgie findet: „Der Heilige Geist öffnet die Türen.“ Das Evangelium berichte, dass „die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren“, während die Apostelgeschichte schildere, wie der Heilige Geist „wie ein heftiger Sturm kam, jene Türen öffnete und die Jünger dazu drängte, hinauszugehen und die Frohe Botschaft vom auferstandenen Christus zu verkünden. Vor diesem Hintergrund stellte der Papst die Frage: „Welche Türen öffnet der Heilige Geist?“. Zunächst sprach Leo XIV. von „der Tür zu Gott selbst“. Der Heilige Geist eröffne dem Menschen den Zugang zum Geheimnis Gottes, „so wie es sich in Jesus Christus offenbart hat“. Durch die Gabe des Geistes schenke Gott den wahren Glauben, lasse den Menschen „den Sinn der Heiligen Schrift verstehen“, gebe sich „als nah zu erkennen“ und ermögliche es ihm, „an seinem Leben selbst teilzuhaben“. Der Geist helfe dem Menschen, eine persönliche Erfahrung mit Gott zu machen, ihm in Jesus zu begegnen und Gott nicht bloß im Befolgen eines Gesetzes zu suchen. Ebenso ermögliche der Heilige Geist, Gott im eigenen Leben zu erkennen und „die Zeichen seiner Gegenwart im täglichen Leben zu entdecken“. Im zweiten Teil seiner Betrachtungen wandte sich der Papst der Kirche zu, die er als „die zweite Tür“, als jene „Tür des Abendmahlssaals“, bezeichnete. Ohne das Feuer des Heiligen Geistes bleibe die Kirche eine Gefangene der Angst, furchtsam gegenüber den Herausforderungen der Welt, in sich selbst verschlossen und daher „auch unfähig, in einen Dialog mit den sich wandelnden Zeiten zu treten“. Der Heilige Geist hingegen öffne die Türen der Kirche, damit sie allen gegenüber offen und gastfreundlich sei. Dies gelte auch für jene Menschen, „die ihre Türen für Gott, für andere, für die Hoffnung und für die Lebensfreude verschlossen haben“. In diesem Zusammenhang erinnerte Leo XIV. an ein Wort seines Vorgängers Franziskus und zitierte dessen Beschreibung einer Kirche als „eine Kirche, die segnet und ermutigt, […] mit offenen Türen für alle“. Gerade dazu sei die Kirche berufen. Schließlich richtete der Papst den Blick auf „die Türen unserer Herzen“. Der Heilige Geist öffne das Herz des Menschen, indem er ihm helfe, Widerstände, Egoismus, Misstrauen und Vorurteile zu überwinden. Dadurch werde der Mensch befähigt, als Kinder Gottes und untereinander als Geschwister zu leben. Wo der Geist des Herrn gegenwärtig sei, „dort entsteht Geschwisterlichkeit zwischen den Menschen, den Gruppen und den Völkern der Erde“. Alle sprächen dann „die einzige Sprache der Liebe, die die Verschiedenheiten vereint und in Einklang bringt“. Mit Blick auf die Gegenwart erklärte Leo XIV., gerade heute müsse der Heilige Geist erneut angerufen werden, „damit er alle Türen öffne, die noch verschlossen sind“. Die Menschheit müsse Gott „wieder als Vater entdecken, der uns liebt“. Zugleich gelte es, „eine Kirche aufzubauen, in der sich alle zu Hause fühlen“, und eine geschwisterliche Welt zur Entfaltung zu bringen, „in der unter allen Völkern Frieden herrscht“. Zum Abschluss seiner Ansprache verwies der Papst auf Maria und die erste Gemeinschaft der Jünger. Die Gläubigen sollten „wie die ersten Jünger auf die Fürsprache der Jungfrau Maria“ vertrauen, „der Wohnstatt des Heiligen Geistes und der Mutter der Kirche“. Foto (c) Vatican Media
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