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08 Juni 2019, 10:05

‚Mater singularis cartusianorum’ – ‚Einzigartige Mutter der Kartäuser’
Mitten im Geheimnis der Kartäuser wie diese Mönche beten. Wenn das Gute überrascht. Von Armin Schwibach
Rom (kath.net/as) „Gott allein“: das ist der Titel des von Jakob Bürger besorgten Andachts-, Gebets- und Betrachtungsbuch in der Tradition der Kartäuser. Und: es gibt noch wirkliche Überraschungen. Eine von diesen war die Überraschung, die sowohl den Verleger als auch den Kurator des Bandes erfasste, als klar wurde, dass sich das Buch zu einem „Erfolg“ entwickelte.

In einer dürftigen Zeit der vielen Worte, Slogans, in einer Zeit der Reduktion von so vielem auf eine rein horizontale Dimension: da drängt es dann Menschen zum Wesentlichen, zum „Außergewöhnlichen“, das viele wenig kennen und in die Grundfeste des Glaubens hineinführt. Dies war so bei der Neuauflage des „Schott“ 2018, Messbuch für die sogenannte außerordentliche Form des Römischen Ritus. Bereits Jahre vorher galt dies für den „Ramm“, das heißt die von P. Martin Ramm FSSP besorgte und von ihm neue übersetzte Ausgabe selbigen Messbuches.
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Die Kartäuser sind vielleicht der geheimnisvollste Orden der katholischen Kirche. Vergessen vom Rest der Welt leben sie Tag und Nacht „für Gott allein“. So sammelte Bürger Gebete und Betrachtungen in und aus der Tradition der Kartäuser. Im ersten Teil findet sich ein privates Tagzeitenbuch und das Marianischen Offizium, das von den Kartäusern auf Latein gebetet wird. Zweisprachig präsentiert sich die Ausgabe, und auch hier wurde die deutsche Version für den Psalmengesang weitgehend aus dem zweisprachigen Nocturnale und Diurnale von Pater Martin Ramm FSSP übernommen.

Von vielen Gläubigen wurde dann der Wunsch geäußert, das Marianische Offizium der Kartäuser, wie es im Gebetsteil von „Gott allein“ erstmals erschienen war, als eigenständiges Büchlein herauszugeben. Im nun vorhandenen eigenständigen und kompletten „Offzium der Seligen Jungfrau Maria nach der Verwendung und dem Brauch des Kartäuserordens“ ist die Vollversion abgedruckt, d. h. es enthält den vollständigen, klassischen Text dieses Offziums mit allen seinen Teilen, auch dem Mess-Offzium (der sog. „Trockene Messe“).

Diese Neuerscheinung richtet sich an den, der ein reines Gebetsbuch sucht. Das Büchlein ist in Fadenbindung hergestellt und in Rot-Schwarz-Ausführung auf Dünndruckpapier gedruckt. Sein Umfang beläuft sich auf 240 Seiten und es ist durchgehend lateinisch-deutsch gestaltet. Zur besseren Nutzung weist es mehrere Lesebändchen auf.

Beten wie die Kartäusermönche – ein faszinierendes, gleichsam mystisches Eintuchen in die Tiefe des Glaubens. Mit dem Marianischen Offizium des neuen Gebetbuches kann der Gläubige in besonderer Weise Anteil nehmen an der Gnadenmutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria und sich so in ihre Schule und Verfügung übergeben.

Der Kurator:
Der den kath.net-Lesern wohl bekannte Hans Jakob Bürger wurde in Dieburg geboren und ist verheiratet, zwei Kinder. Lehre als Werkzeugmacher, anschl. Ingenieurstudium. Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege, Studium in Sozial-, Pflegemanagement. 40 Jahre im kirchlichen Dienst, davon 25 Jahre Leiter einer Pflegeeinrichtung. Er befasst sich mit Fragen zum geistlichen Leben und zum Mönchtum, u.a. in Artikeln und Rezensionen in katholischen Zeitschriften. Er betreibt einige katholische Blogs, etwa über die Kartäuser (https://brunonis.net/) sowie zu geistlichen und monastischen Themen (https://tudomine.wordpress.com/).


Buchtipp:
"Das Offizium der seligen Jungfrau Maria nach der Verwendung und dem Brauch der Kartäuser"
Hg. Bürger, Hans Jakob
Fe Medien
Preis: 19.90 Euro

Blick ins Buch



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