US-Medienexperte: Mit "Star Wars"-Kinogängern über Gott reden

9. Juni 2005 in Chronik


Laut Magazin "Charisma" hat Regisseur George Lucas (61) die Reihe gedreht, damit sich vor allem junge Menschen auf die Suche nach Gott machen - Filme enthalten Buddhismus, Hinduismus, Taoismus und eine Prise Christentum


Dallas (kath.net/idea)
Christen sollten sich den dritten Teil der "Krieg der Sterne"-Saga "Die Rache der Sith" ansehen und dann mit Kinogängern über den christlichen Glauben sprechen. Das regt der Direktor für Medienkunst und Kommunikation am baptistischen Theologischen Seminar in Dallas (US-Bundesstaat Texas), Prof. Reg Grant, an. Wie er dem Magazin "Charisma" (Lake Mary/Florida) sagte, haben alle Star-Wars-Filme eine starke religiöse Komponente: "Es geht um den Kampf von Gut gegen Böse, von Licht gegen Dunkelheit." Im neuesten Streifen steht der Fall des Helden Anakin Skywalker im Mittelpunkt, der sich in den abgrundtief bösen Darth Vader verwandelt. Laut Grant gibt es Unterschiede zwischen der "Macht", von der in den Filmen die Rede ist, und dem Glauben an den christlichen Gott: "Die ,Macht' kann nicht mit jedermann eine Beziehung haben, doch unser Herr wünscht eine Beziehung mit jedem und hat deshalb seinen einzigen Sohn geopfert." Zudem könne die "Macht" nicht von der Sünde befreien. Gott habe dies durch Jesus Christus bewerkstelligt und schenke Christen ewiges Leben. Laut Grant sind die Star-Wars-Filme eine "Mischung aus Buddhismus, Hinduismus, Taoismus - verfeinert mit einer Prise christlicher Theologie". Gerade dieser Mix mache die Serie so erfolgreich. Der neue Star-Wars-Film spielte in den ersten zwölf Tagen allein in den USA umgerechnet 222 Millionen Euro ein. Laut "Charisma" hat Regisseur George Lucas (61) die Reihe gedreht, damit sich vor allem junge Menschen auf die Suche nach Gott machen. Als Beleg für diese These wird auf entsprechende Äußerungen im Buch "Was Hollywood glaubt" des kalifornischen Evangelisten Ray Comfort verwiesen.


© 2005 www.kath.net