Bischof Scheuer in der Katastrophenregion Pfunds

28. August 2005 in Österreich


Am 26. August sprach Bischof Manfred Scheuer in der Pfarrkirche Pfunds den Opfern des Hochwassers Mut zu.


Pfunds (www.kath.net /pdi)
Im Gottesdienst in der Pfarrkirche von Pfunds spendete Bischof Manfred Scheuer den Menschen der vom Hochwasser betroffenen Region persönlichen Beistand: „Die Auslegung des Wortes Gottes haben sie in den letzten Tagen selbst vollzogen. Ihr Leben und ihre Arbeit waren die beste Predigt über das Vertrauen in Gott, über die Kraft des Glaubens, über die Hilfsbereitschaft und das Teilen, das Tragen von Lasten. Und das nicht unter leichten Bedingungen, sondern im Angesicht von Trümmern, Fluten, Ruinen, Muren, im Angesicht von Zerstörung und Not.“ Und Scheuer weiter angesichts der durch das Hochwasser verursachten Schäden: „Gerade in solchen Krisen zeigen sich die Wertigkeiten, die Dankbarkeit für das Leben und das Wissen um die Kostbarkeit des Lebens ist stärker als die Verlusterfahrung.“

Hilfsbereitschaft und Hoffnung

Bischof Manfred Scheuer sieht den Zusammenhalt und das Gemeinwesen zu und unter den vom Hochwasser Betroffenen als Lichtblick: „Sie sind Anker der Hoffnung, wenn einzelne vor dem Nichts stehen“. Scheuer bezüglich der in den vergangen Tagen oft gestellten Frage nach Gott: „Er ist da in der Bereitschaft zu arbeiten, zu putzen, aufzuräumen und aufzubauen. Er verbirgt sich in den beruflichen Fähigkeiten, die jetzt Brücken und Straßen aufbauen und wirkt im Denken sowie Planen derer, die in der Katastrophenvorsorge und -hilfe tätig sind. Er ist gegenwärtig in der Hand, die teilt, die tröstet. Und er ist vor allem da bei jenen, denen alles genommen wurde. Als Mut zum Leben, als Kraft der Sorge für andere.“


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