
20. Dezember 2005 in Aktuelles
Es sei Unsinn, auf christliche Symbole zu verzichten, weil man Angst habe, Gefühle von Angehörigen anderer Religionen zu verletzen, meinte George Carey.
London (www.kath.net / idea) Christen sollen sich nicht scheuen, Weihnachtsschmuck in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es sei Unsinn, auf christliche Symbole zu verzichten, weil man Angst habe, Gefühle von Angehörigen anderer Religionen zu verletzen, erklärte das frühere geistliche Oberhaupt von 77 Millionen Anglikanern, George Carey (London), in einem Fernsehinterview.
Sein Nachfolger, der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams (London), kritisierte in einem Beitrag für die Londoner Sonntagszeitung Mail, daß viele Christen ihre Traditionen am liebsten versteckten. Die Kirchenführer äußerten sich vor dem Hintergrund zunehmender Umbenennungen christlicher Begriffe. In einem Londoner Stadtteil habe die Verwaltung Weihnachten aus ihrem Vokabular gestrichen.
In Publikationen werde von Winter-Lichtern anstelle von Weihnachtsbaum-Kerzen gesprochen. In den USA hätten Behörden angeordnet, Darstellungen der Geburt Jesu von öffentlichen Plätzen zu entfernen. Aus Weihnachtsbäumen mache man Festtagsschmuck, und statt gesegneter Weihnachten wünsche man frohe Feiertage.
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