Deutsche Bischofskonferenz übt scharfe Kritik an MTV-Werbung

10. April 2006 in Deutschland


"Popetown" soll nicht ausgestrahlt werden, fordern die deutschen Bischöfe. Auf die religiösen Gefühle von Christen müsse Rücksicht genommen werden.


Bonn (www.kath.net) Auch die deutschen Bischöfe schalten sich nun in die „Popetown“-Debatte ein. Stein des Anstoßes ist die Werbung für die Fernsehserie. Wenige Tage vor Karfreitag und dem Osterfest stelle sie „eine Provokation der Christen in Deutschland dar“, heißt es am Montag einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz.

„Durch die Art und Weise, wie der gekreuzigte Jesus Christus in dieser Werbung dargestellt wird, werden Kernaussagen des christlichen Glaubens verhöhnt und lächerlich gemacht“, ist weiters zu lesen. „Die Deutsche Bischofskonferenz verurteilt diese Werbung auf das schärfste und wird Beschwerde beim Deutschen Werberat einlegen.“

Außerdem wurde bekannt gegeben, dass Gespräche mit der Geschäftsführung von MTV geführt werden. Ziel ist, „dass von einer Ausstrahlung der Serie Abstand genommen und auf die religiösen Gefühle von Christen in unserem Land Rücksicht genommen wird“. Die Bischofskonferenz lässt auch prüfen, inwieweit dieses Sendeformat mit dem geltenden Recht vereinbar ist.


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