
11. April 2006 in Deutschland
Für den Start seiner Serie "Popetown" warb der Fernsehsender mit einem lachenden Christus vor dem TV-Gerät.
Berlin (www.kath.net) Der Musiksender MTV hat mit seiner Werbung für die Fernsehserie Popetown eine eklatante Verletzung religiöser Empfindungen begangen. Das entschied der Deutsche Werberat am 11. April.
MTV hatte unter der Überschrift Lachen statt rumhängen in ganzseitigen Zeitschriftenanzeigen für den Start seiner Serie Popetown geworben. Zu sehen ist im Hintergrund ein leeres Kreuz, im Vordergrund sitzt Christus mit Dornenkrone und Fernbedienung vor einem TV-Gerät und lacht.
Die Anzeige hatte eine Beschwerdeflut ausgelöst. MTV habe nach der Kontaktaufnahme des Werberats mit dem Sender mitgeteilt, dass die Anzeige zurückgezogen werde, man mache sich aber nicht die Ansicht der Beschwerdeführer zu eigen, die ihre religiösen Überzeugungen als gedemütigt empfinden. Diese Haltung war Anlass für den Werberat, das Unternehmen trotz Rückzug der Anzeige zu tadeln.
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