Papst erinnert beim Regina Cæli an das Papstattentat

14. Mai 2006 in Weltkirche


Benedikt XVI. erklärte den Zusammenhang von Lourdes, Fatima und dem Papstattentat.


Vatikan (www.kath.net/RV)
Papst Benedikt XVI. hat heute an das Attentat auf Johannes Paul II. gestern vor 25 Jahren erinnert. Beim Regina-Cæli-Gebet sagte er auf dem Petersplatz, sein Vorgänger habe seine Rettung dem Schutz der Muttergottes von Fatima zugeschrieben. Diese war 1917 drei Hirtenkindern erschienen: „Die Botschaft [der Muttergottes von Fatima] ist wahrhaft prophetisch gewesen, wenn man sieht, wie das 20. Jahrhundert heimgesucht wurde von unglaublichen Zerstörungen durch Kriege und totalitäre Regime und wenn man die zahlreichen Verfolgungen der Kirche sieht. Wenn es auch nicht an Leid und Sorgen gemangelt hat, und wenn auch noch Befürchtungen für die Zukunft der Menschheit bleiben, so tröstet es doch, dass die ,weiße Frau’ [von Fatima] den Hirtenkindern versprochen hat: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz siegen!“

Auf deutsch sagte der Papst nach dem Regina-Cæli-Gebet: „Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache; darunter die Wallfahrer aus dem Bistum Fulda und die Katholische Landvolkshochschule St. Ulrich aus dem Erzbistum Freiburg. Jesus Christus ist unser Lebensquell. Wenn wir in Ihm bleiben und an seinem Wort festhalten, haben wir das Leben. Die Gemeinschaft mit dem Herrn schenkt uns Kraft und macht unser Leben fruchtbar. Bleibt in dieser Gemeinschaft, denn getrennt von Christus können wir nichts vollbringen. – Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!“

Ansprache in vollem Wortlaut und Originalsprache

Foto: © Agenzia SIR


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