Strafbefehl gegen Bischof Williamson beantragt

15. Oktober 2009 in Deutschland


Für den umstrittenen Bischof der Piusbruderschaft könnte es jetzt eng werden - Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafbefehl wegen Volksverhetzung beantragt


Regensburg (kath.net)
Die Regensburger Staatsanwaltschaft hat jetzt einen Strafbefehl gegenüber den umstrittenen Piusbruderschafts-Bischof Richard Williamson beantragt. Der Antrag wegen Volksverhetzung werden nun von einem Richter geprüft wie der Regensburger Amtsgerichtspräsident Johann Plöd gegenüber deutschen Medien mitteilte. Eine Angabe über eine mögliche Strafhöhe teilte Plöd nicht mit.

Richard Williamson, Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX – Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X.), hatte vor einigen Monaten bei einem Fernsehinterview gesagt, er sei überzeugt, dass es keine Gaskammern gegeben habe und dass höchstens 200.000 bis 300.000 Juden während der Nazizeit umgebracht worden seien, aber keiner davon in einer Gaskammer. Er leugnete damit den Massenmord an über sechs Millionen Juden.




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