Säkularisierung Mexikos könnte für das Land den Untergang bedeuten

26. Oktober 2009 in Weltkirche


Kardinal Norberto Rivera Carrera: "Unsere Liebe Frau von Guadalupe ist die Arznei, die Gott gegen das bereitete, was unsere Zerstörung zu sein scheint"


Mexico City (www.kath.net) Der Erzbischof von Mexiko City, Kardinal Norberto Rivera Carrera, hat vor der Säkularisierung Mexikos nach europäischem Vorbild gewarnt. Wörtlich sagte der Kardinal: „Die Trennung von Kirche und Staat könnte unseren Ruin verursachen.“

Diese Mahnung richtete der Kardinal an all jene, die versuchen, die religiösen Wurzeln des Landes zu leugnen. Wie CNA berichtet, gibt es in Mexiko derzeit Bestrebungen, die religiöse Identität des Landes, die stark mit dem Marienheiligtum Guadalupe verwoben ist, bei der 200-Jahr-Feier der Erklärung der Unabhängigkeit des Landes (1810) zu verneinen.

„In unserem nationalen Kontext ist Unsere Liebe Frau von Guadalupe eine wesentliche Kraft für die nationale Einheit“, sagte der Kardinal bei der Eröffnung eines Kongresses in Guadalupe. Maria sei „sehr präsent in unseren kulturellen Wurzeln und in sehr konkreten Ereignissen“, etwa bei der Unabhängigkeitserklärung, während der Revolution, sowie bei wichtigen nationalen Ereignissen und im Alltagsleben.

Das Ereignis von Guadalupe habe Mexiko geeint. „Was unvereinbar schien wurde eine Nation“, betonte der Kardinal. „Unsere Liebe Frau von Guadalupe ist die Arznei, die Gott gegen das bereitete, was unsere Zerstörung zu sein scheint.“

kathTube: EWTN-Film über Guadalupe




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