Personalprälatur für Piusbruderschaft?

24. Oktober 2009 in Aktuelles


Bischof Fellay von der Piusbruderschaft meinte gegenüber einer chilenischen Zeitung "El Mercurio": "Ich denke, der Vatikan bewegt sich in diese Richtung für eine kanonische Lösung."


Santiago de Chile (www.kath.net/CNA)
Der Vatikan berate über die Möglichkeit die Piusbruderschaft St. Pius X. als Personalprälatur in die katholische Kirche wiedereinzugliedern. Dies sagte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, in einem Interview mit der Chilenischen Zeitung "El Mercurio". Fellay ist einer von vier Bischöfen der "Piusbruderschaft", bei welchen Papst Benedikt XVI. im letzten Januar die Exkommunikation aufgehoben hatte.

Angesprochen auf die Spekulation, ob die Piusbruderschaft in eine Personalprälatur übergehe - ähnlich dem Opus Dei, antwortete Fellay: "Da ist einiges dran. Ich denke, der Vatikan bewegt sich in diese Richtung für eine kanonische Lösung." Er meinte auch, dass die Kontroverse um die Äusserungen von Bischof Richard Williamson zum Holocaust "eine gut geplante Attacke war, nicht gegen die Piusbruderschaft, sondern gegen die Person von Papst Benedikt XVI., um seine Geste zu verwischen."


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