'Diskrete und wirksame Gesten'

29. Dezember 2009 in Aktuelles


Der prominente jüdische Historiker und "Nazi-Jäger" Serge Klarsfeld zeigt sich "absolut nicht schockiert" über eine eventuelle Seligsprechung Pius XII


Paris (kath.net/RV)
Ein prominenter jüdischer Historiker zeigt sich „absolut nicht schockiert“ über eine eventuelle Seligsprechung Pius XII. Der Weltkriegs-Papst habe „diskrete und wirksame Gesten“ gesetzt, um den Juden zu helfen, sagte der in Frankreich als „Nazi-Jäger“ bekannte Serge Klarsfeld dem Magazin „Le Point“. Er verwies dabei namentlich auf die Rettung der römischen Juden durch Pius, der Klöstern den Auftrag gab, verfolgte Juden zu Tausenden zu verstecken. Der Papst sei überdies „vor allem ein Papst der Katholiken“. Pius’ Priorität sei es gewesen, die Katholiken vor den Terrorregimes der Nazis und der Kommunisten zu schützen. – Papst Benedikt XVI. hatte am 19. Dezember einen wichtigen Schritt im Seligsprechungsverfahren für Pius XII. gemacht.


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