Deutsche Piusbruder attackieren erneut deutsche Bischöfe

8. Jänner 2010 in Deutschland


Pater Franz Schmidberger, der Distriktobere der traditionalistischen Piusbruderschaft in Deutschland, wirft Erzbischof Zollitsch und Kardinal Lehmann vor, dass sie ein "gestörtes" Verhältnis zum Papst haben und die Gottheit Christi in Zweifel stellen


Stuttgart (kath.net)
Pater Franz Schmidberger, der Distriktobere der traditionalistischen Piusbruderschaft in Deutschland, hat erneut die deutschen katholischen Bischöfe scharf angegriffen. Gegenüber der Nachrichtenagentur ddp behauptete Schmidbergerer, dass eine "gewisse Gruppe" von Bischöfen ein "gestörtes Verhältnis zum Papst und zur Theologie der Kirche aller Jahrhunderte" habe. Konkret nannte der Distrikobere dann Erzbischof Robert Zollitsch und dessen Vorgänger Kardinal Karl Lehmann, denen er vorwarf, dass sie die katholische Kirche nicht mehr als allein seligmachend anerkennen und damit auch indirekt die Gottheit Christi in Zweifel stellten. Für Schmidberger gehe es darum, die "weitgehend zerstörte Kirche nach dem Maß unserer schwachen Kräfte wieder aufzubauen". Man wolle Priesteramtskandidaten heranbilden und weihen, den "unverkürzten katholischen Glauben" predigen, die göttlichen Geheimnisse feiern, "um so Gott in dieser gottlosen Welt wieder gegenwärtig zu machen".


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