
19. Jänner 2010 in Aktuelles
Die traditionalistische Piusbruderschaft meint zum Papstbesuch in der Synagoge: Was der Papst dort gesagt habe, stehe zwar in der Linie des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber sei kaum mit der Lehre der Apostel Petrus und Paulus zu vereinbaren,
Paris (kath.net/KNA/red)
Die traditionalistische Piusbruderschaft hat den Besuch von Papst Benedikt XVI. in einer römischen Synagoge am Sonntag kritisiert. Was der Papst dort gesagt habe, stehe zwar in der Linie des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber sei kaum mit der Lehre der Apostel Petrus und Paulus zu vereinbaren, heißt es in einem im Internet-Informationsportal der Bruderschaft «DICI» veröffentlichten Kommentar.
Auch den Juden müsse das von Jesus Christus allen Menschen gebrachte Heil verkündet werden. Dies könne nicht durch eine Predigt geschehen, die sich von der Lehre der Apostel unterscheide. Proteste der Traditionalisten gabe es auch in Verona. Dort feierten etwa 100 Lefebvre-Anhänger rund um Pater Abrahamowicz, von dem sich aber sogar inzwischen die Piusbruderschaft selbst distanziert hat, eine Sühnemesse, um gegen den Papstbesuch in der Synagoge zu protestieren wie "Radio Vatikan" berichtet. Der von der Kirche geführte Dialog sorge dafür, dass die Nichtkatholiken in ihren Irrtümern verharren.
Die Ansprache von Papst Benedikt in der Synagoge
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