
25. Jänner 2010 in Deutschland
Erzbischof Zollitsch wehrt sich gegen Angriffe aus den Reihen der Bruderschaft, die ihm in der Vergangenheit unter anderem vorgeworfen hatte, wesentliche Glaubenswahrheiten zu leugnen. "Wenn Beleidigung der Stil des Umgangs ist, finde ich das bedauer
Berlin (KNA) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht keine Notwendigkeit eines direkten Gesprächs zwischen ihm und Vertretern der traditionalistischen Piusbruderschaft. Rom führe die Gespräche mit der Gruppierung, «und nicht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz», sagte Zollitsch der «Welt am Sonntag». Zugleich verwahrte sich Zollitsch gegen Angriffe aus den Reihen der Bruderschaft, die ihm in der Vergangenheit unter anderem vorgeworfen hatte, wesentliche Glaubenswahrheiten zu leugnen. «Wenn Beleidigung der Stil des Umgangs ist, finde ich das bedauerlich», so Zollitsch.
Papst Benedikt XVI. hatte vor einem Jahr die Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft aufgehoben, um einen Dialog mit der ultrakonservativen Gruppierung zu beginnen. Die 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priesterbruderschaft Sankt Pius X. lehnt zentrale Kirchenreformen des 20. Jahrhunderts ab, insbesondere die erneuerten Gottesdienstformen, die Religionsfreiheit und die Ökumene als Dialog mit den Konfessionen und Religionen.
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