Kirchentag ist 'Tanz um das goldene Kalb des Zeitgeistes'

7. Mai 2010 in Deutschland


Scharfe Kritik am Ökumenischen Kirchentag in München übt die Priesterbruderschaft Pius X. Es fehle inhaltlich unter anderem die Glaubensverkündigung, die Katechese für Kinder und Jugendliche, missionarischer Eifer und der Schutz des ungeborenen Leben


Stuttgart (kath.net)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. kritisiert das Programm des Ökumenischen Kirchentages, der demnächst in München stattfindet. Es fehle inhaltlich unter anderem die Glaubensverkündigung, die Katechese für Kinder und Jugendliche, missionarischer Eifer und der Schutz des ungeborenen Lebens, heißt es in einer Aussendung.

Es gebe auch keine Arbeitskreise, "die die Differenzen von katholischer Lehre und protestantischem Bekenntnis in Bezug auf die Eucharistie und das Priesteramt herausstellen und aufarbeiten". Zudem kritisiert die Priesterbruderschaft die "Unterwanderung bzw. Instrumentalisierung" der Veranstaltung durch Homosexuellen-Vertreter. Der Kirchentag bringe demnach "keine Orientierungshilfe für ein christliches Leben, sondern Orientierungslosigkeit" und sei ein "Tanz um das goldene Kalb des Zeitgeistes".

Wörtlich schreibt die Bruderschaft: "Sünde und Perversität erhalten hier ein öffentliches Forum, und dies mit Billigung und Unterstützung deutscher Bischöfe! Selbst Martin Luther wertet das homosexuelle Ansinnen der Bewohner Sodomas als „Sünde gegen die Natur sowie als Perversität“. Ihre eigentliche Wurzel habe diese Verkehrung, so der Reformator, „in der Anstiftung des Teufels".

Kritik wird abschließend auch an Alois Glück, dem Präsidenten des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken geübt. Dieser sei in seiner Stellung für die Kirche ein "Un-Glück". Nur für Kirchengegner mache ihm sein Name Ehre.


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