
30. Juni 2010 in Spirituelles
Das Herz Jesu ist die Ruhestatt in der ungeheuren Beschleunigung der Zeit. Gedanken von Bischof Manfred Scheuer von Innsbruck zum Herz-Jesu-Freitag.
Innsbruck (kath.net) Das Herz Jesu wird in der Hl. Schrift und in der christlichen Tradition verbunden mit der Vorstellung von Ruhe, von Zuflucht und Asyl: den Frommen sei es eine Stätte der Ruhe, den Büßenden stehe es als rettende Zuflucht offen.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Mt 11,28).
Oder nach anderen Übersetzungen: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Kommt her zu mir alle, ihr Mühenden und Überbürdeten: Ich werde euch aufatmen lassen.
Das Herz Jesu ist die Ruhestatt in der ungeheuren Beschleunigung der Zeit. Es eröffnet Schonräume, wo Menschen nicht mehr aus und ein wissen, es erschließt Freiräume, wo vielfältige Zwänge belasten, es ist Zufluchtsort, wenn unheimlicher Druck und Stress in die Enge treiben und zum Burn out führen.
Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT möchte Sie gemeinsam mit Bischof Scheuer einladen, die Gebetsaktion Ninive zu unterstützen. Informationen zur Aktion Ninive finden Sie unter: www.aktion-ninive.at
Kathpedia: Herz-Jesu-Verehrung
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