
18. November 2010 in Aktuelles
Sein Anwalt legt überraschend das Mandat nieder Antrag auf Verschiebung des Prozesses läuft - Der Bischof der Piusbruderschaft hatte den Massenmord an den Juden relativiert
Regensburg (kath.net) Die Anklage gegen den umstrittenen Richard Williamson, Bischof in der Piusbruderschaft, muss möglicherweise verschoben werden, berichtet der Focus. Williamsons Anwalt hat kurz vor der Verhandlung sein Mandat überraschend niedergelegt.
Dem Regensburger Landgericht liegt deswegen ein Antrag auf Verschiebung des Prozesses vor. Er sollte am 29. November beginnen. Über den Antrag wird nach Justizangaben voraussichtlich kommende Woche entschieden. Williamson hatte in einem Interview den Massenmord an den Juden in den Nazi-Gaskammern relativiert.
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