Williamson-Prozess wird verschoben

23. November 2010 in Aktuelles


Nachdem der bisherige Anwalt des Bischofs der Piusbruderschaft sein Mandat niedergelegt hat, bekommt der neue Anwalt Zeit, sich in den Fall einzuarbeiten.


Regensburg (kath.net) Der Berufungsprozess wegen Volksverhetzung gegen Richard Williamson, Bischof der Bruderschaft Pius X., ist verschoben worden. Nachdem Williamsons bisheriger Anwalt überraschend sein Amt niedergelegt hatte, wird dem neuen Verteidiger die nötige Zeit eingeräumt, sich in den Fall einzuarbeiten. Möglicherweise wird die Verhandlung erst nach Weihnachten anberaumt. Dies berichtet Der Standard.

Der Prozess gegen den Traditionalistenbischof sollte am 29. November beginnen. Williamson hatte in einem Interview den Massenmord an den Juden in den Nazigaskammern relativiert und war dafür vom Amtsgericht Regensburg zu 10.000 Euro Strafe verurteilt worden, er hatte Berufung eingelegt.

Die Piusbruderschaft hat Williamson inzwischen aufgefordert, sich von dem neuen Anwalt wieder zu trennen, da dieser neonazistischer Kontakte verdächtigt wird, sonst droht Williamson der Rauswurf aus der Bruderschaft.




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