
22. August 2011 in Aktuelles
Für den 14. September wurden der Generalobere und seine beiden Assistenten zu einem Gespräch in die Kongregation für die Glaubenslehre gebeten
Rom (kath.net/as) Der Generalobere der Piusbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), Bischof Bernard Fellay, und seine beiden Assistenten Niklaus Pfluger und Alain-Marc Nely wurden für den 14. September 2011 zu einem Sondergespräch nach Rom gebeten. Dies teilte der Obere des deutschen Distrikts, P. Franz Schmidberger FSSPX, vorab auf der Internetsite der Priesterbruderschaft als Auszug seines Vorwortes zum kommenden Mitteilungsblatt mit.
Am Fest Kreuzerhöhung, genau vier Jahre nach dem offiziellen Inkrafttreten des Motz proprio "Summorum Pontificum" Papst Benedikts XVI. zur Liberalisierung des Alten Ritus, werden die Vertreter der FSSPX beim Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, William J. Kardinal Levada, in Audienz sein, um das Ergebnis der fast zweijährigen Lehrgespräche zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft zu erörtern.
Laut der Mitteilung der Priesterbruderschaft St. Pius X. sei es bemerkenswert, dass nicht nur der Generalobere, sondern der Generalrat der Priesterbruderschaft nach Rom bestellt würden. Es werde allgemein angenommen, so P. Schmidberger, dass es sich bei dem Treffen um die kirchenrechtliche Situation der Bruderschaft drehen werde.
Papst Benedikt XVI. hatte am 21. Januar 2009 die Exkommunikation der vier 1988 unrechtmäßig geweihten Bischöfe der FSSPX zurückgenommen, womit der Weg für einen Dialog mit der Priesterbruderschaft frei war und der rechtliche Status der FSSPX in der katholischen Kirche einer neuen Klärung bedurfte. Die bisher mit Rom geführten Gespräche seien in einem sehr guten Klima verlaufen, so P.Schmidberger.
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