
15. September 2011 in Aktuelles
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat die Gespräche zwischen Vatikan und der traditionalistischen Priesterbruderschaft «St. Pius X.» scharf kritisiert.
Berlin (kath.net/KNA) Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat die Gespräch zwischen Vatikan und der traditionalistischen Priesterbruderschaft «St. Pius X.» scharf kritisiert. Es sei ein «Skandal, dass ein deutscher Papst derart geschichtsvergessen den Schulterschluss mit einer hardcore-antisemitischen und antidemokratischen Sekte sucht», sagte Beck am Mittwoch in Berlin. Am Umgang mit der Piusbruderschaft müsse sich der Papst messen lassen.
Er forderte eine «Trennung ohne wenn und aber». Mit der Duldung der Piusbrüder dulde der Papst auch eine «Ideologie der Ungleichwertigkeit innerhalb der katholischen Kirche, die Juden, Muslime, Homosexuelle und emanzipierte Frauen zu Menschen zweiter Klasse degradiert», so Beck.
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