
24. September 2002 in Aktuelles
Neue Beweise in Turin vorgestellt Deutsche Zeitung berichtet über die gesicherte Echtheit des Tuches
Turin (www.kath.net)
"Das Turiner Grabtuch ist echt". Mit dieser Headline ließ am vergangenenWochenende die "Bild am Sonntag" aufhorchen. Die letzten Zweifel seien nun aus der Welt geräumt,hieß es in dem Artikel, der Kardinal Severino Poletti mit der Aussage zitierte, dass dasberühmteLeichentuch das Gesicht Jesu trage. Der Vorwurf, das Antlitz sei bereits vorJahrhunderten einfach auf das Tuch gemalt worden, wurde nun offensichtlich vollendsentkräftet. Zehn Experten, die das Tuch vor kurzem untersuchten, - KATH.NET hat berichtet -konnten keinerlei Spuren von Farbe feststellen.
Was noch feststeht: Das Tuch stammt aus dem Heiligen Land, da man Spuren von14 unterschiedlichen Pflanzenpollen fand, die es nur zur Zeit Jesu in Jerusalemgegeben hat. Als Beweis für diese These ist auch zu sehen, dass jemand nach dem Tod auf dasAuge des Leichnams eine Münze legte, die in den Jahren zwischen 29 und 30 nachChristi Geburt in Jerusalem geprägt worden war. Die Zeitung berichtete weiters, dassinzwischen auch die umstrittene Frage des Alters des Tuches geklärt sei.
Die 1988 durchgeführten Untersuchungen hätten sich nachweislich als falschherausgestellt, weil man damals irrtümlich die Unterlage des Tuches datiert hatte.Ordensschwestern hatten nämlich das Grabtuch nach dem Brand im Jahr 1532 auf eine Unterlage genäht. Dieumstrittenen Proben von 1988, die das "Tuch" dann auf das 14. Jahrhundert datierten, stammtennicht vom Grabtuch selbst, sondern von der Unterlage. Die Blutgruppe des Leichnams ist übrigensAB und damit ident mit dem Schweißtuch Christi, das in Oviedo in Spanien verehrt wird.
Das Grabtuch im KATH.NET-Forum
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