
16. November 2011 in Weltkirche
Der Piusbruderschaft nahestehende Jugendliche haben laut Medienberichten einen interreligiösen Friedensmarsch durch Singen von Kirchenliedern gestört und seien dann selbst von den anderen angesungen worden
Paris (kath.net/KNA) Traditionalistische Jugendliche in Paris haben französischen Medienberichten zufolge versucht, eine interreligiöse Feier zu stören. Sie hätten versucht, die Zusammenkunft in einer Kirche im Norden der Stadt durch Absingen von Kirchenliedern zu unterbrechen, berichtet die katholische Wochenzeitung «La Vie» am Mittwoch auf ihrer Internetseite. Die Feier bildete demnach den Abschluss eines interreligiösen Friedensmarsches, an dem sich neben Christen, Muslimen und Juden auch Sikhs, Hindus und Buddhisten beteiligten.
Die rund 20 Mitglieder der «Katholischen Jugend Frankreichs», die der Piusbruderschaft nahe stehe, seien aber von der Versammlung nach erstem Zögern ihrerseits umringt und mit einem eigens für die Zusammenkunft komponierten Lied angesungen worden. Nach kurzer Debatte erklärten sie sich laut «La Vie» bereit, sich zunächst ans Ende des Kirchenschiffs zurückzuziehen, um dort mit den Organisatoren zu debattieren. Später hätten sie die Kirche ganz verlassen. Die Begegnung in Paris war in Anlehnung an das Weltfriedenstreffen von Assisi von Ende Oktober veranstaltet worden.
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