US-Amerikaner lieben Lincoln, Jesus und sich selbst

29. November 2011 in Chronik


Umfrage: Auch George Washington, Mutter Teresa und Martin Luther King beliebt


Raleigh (kath.net/idea) In den USA ist Jesus Christus die zweitbeliebteste Person – nach dem früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809-1865). Das fand das Meinungsforschungsinstitut Public Policy Polling (Raleigh/Bundesstaat Nord Carolina) heraus. Für 91 Prozent der US-Amerikaner steht Lincoln auf Platz eins, gefolgt von Jesus mit 90 Prozent. Bei der repräsentativen Umfrage wurden 800 Bürger nach ihrer Meinung zu verschiedenen vorgegebenen Persönlichkeiten befragt.

Auf den nächsten Plätzen landeten der erste Präsident Amerikas, George Washington (1732-1799) mit 86 Prozent, die katholische Ordensschwester Mutter Teresa (1910-1997) mit 83 Prozent und der baptistische Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968) mit 74 Prozent.

Breite Zustimmung findet auch der Weihnachtsmann, der den 7. Platz einnimmt – nach dem Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung Mahatma Gandhi (1869-1948). Bei der Umfrage wurde auch untersucht, wie die Einwohner von sich selber denken. 93 Prozent haben von sich selbst eine gute Meinung. Vom Gegenteil ist nur ein Prozent überzeugt. „Amerikaner haben eine hohe Meinung von sich“, erläuterte dazu der Präsident des Meinungsforschungsinstitutes, Dean Debnam: „Man kann daraus schlussfolgern, dass wir eine psychisch stabile Nation sind – oder auch, dass wir arrogant sind.“


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