US-Anglikaner bieten am Aschermittwoch 'Ashes to go' an

22. Februar 2012 in Weltkirche


Wenn die Leute nicht zum Aschenkreuz kommen, dann kommt das Aschenkreuz zu ihnen… an U-Bahn-Stationen, Straßencafes und Kreuzungen. Der Initiator räumte zugleich ein, er sei noch unsicher, wie die Aktion ankomme.


Boston (kath.net/KNA) Mit einem besonderen Service will die anglikanische Kirche in den USA am Aschermittwoch auf die Fastenzeit einstimmen: Unter dem Motto «Ashes to go» (Asche zum Mitnehmen) bieten Priester und Laienmitarbeiter an U-Bahn-Stationen, Straßencafes und Kreuzungen in einem Dutzend Städten das traditionelle Aschekreuz und ein kurzes Gebet an, wie die Onlinezeitung «boston.com» am Dienstag meldete.

Man wolle damit Gläubige erreichen, «die es nicht in einen normalen Gottesdienst schaffen, weil es ein Werktag ist», sagte Gedfrey Perrott von der St. Peter's Episcopal Church aus Beverly, Massachusetts.

Er räumte zugleich ein, er sei unsicher, wie die Aktion ankomme. «In 24 Stunden wissen wir mehr.» Zum Beginn der Bußzeit gebe es ein einminütiges Gebet mit Passanten, die dies wünschten. Es werde aber nicht missioniert.

In Beverly seien am Mittwochmorgen von 5.30 Uhr an Geistliche und Kirchenmitarbeiter im Einsatz, so die Zeitung. Entsprechende Aktionen gebe es auch in Chicago, St. Louis, New York, San Francisco, Seattle, Baltimore und anderen Städten. An Aschermittwoch beginnt für Christen die 40-tägige Zeit der Vorbereitung auf Ostern.

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