
3. November 2012 in Aktuelles
Überschwemmungen im südfranzösischen Wallfahrtsort verursachten Schäden in der Höhe von zwei Millionen Euro
Vatikanstadt-Paris (kath.net/KAP) Zehn Tage nach den Überschwemmungen im Wallfahrtsort Lourdes sind die Bäderbecken wieder regulär geöffnet. Durch das Hochwasser vom 20. und 21. Oktober wurden die unterirdische Basilika, die Becken, die Erscheinungsgrotte sowie die Infrastruktur des Ortes schwer beschädigt.
Infolge intensiver Niederschläge war der Fluss Gave de Pau am 20. Oktober über die Ufer getreten. Der "Heilige Bezirk" mit Pilgerunterkünften, Grotte und der "Basilika St. Pius X." wurden überschwemmt. An die 450 Pilger mussten vor dem reißenden Strom in Sicherheit gebracht werden. Wasser- und Schlammmassen beschädigten auch die Kirche Notre-Dame. Der Kreuzweg sowie das La-Foret-Tor zum Wallfahrtsbezirk müssen noch für mehrere Wochen geschlossen bleiben, wie es in der Meldung von Radio Vatikan heißt.
Zahlreiche Feuerwehrleute, Freiwillige und Ehrenamtliche aus ganz Frankreich und Italien beteiligten sich an den Räumungsarbeiten, um den Ort von den Schlammmassen zu befreien. Thierry Castillo, der Verwalter der Wallfahrtsstätte, beziffert den vorläufigen Schaden auf zwei Millionen Euro. An die sechs Millionen Pilger besuchen alljährlich das Marienheiligtum von Lourdes.
kathTube-Video: Lourdes Das war das Hochwasser: beeindruckende Bilder vor der Grotte
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