Lourdes hat sein 66. anerkanntes Wunder

30. Dezember 2002 in Chronik


Ein MS-Patient pilgerte in den Marienwallfahrtsort. Zu Hause angekommen, konnte er wieder gehen.


Paris (kath.net/Zenit.org)
Die jüngste offiziell anerkannte Heilung in Lourdes geschah an einemgelähmten Franzosen. Jean-Pierre Bély erkrankte im Jahr 1972 an MultiplerSklerose. Vom französischen Gesundheitswesen als Vollinvalide eigestuft,pilgerte er fünfzehn Jahre nach seiner Erkrankung im Oktober 1987 nachLourdes. Die Begleiter des damals 51-Jährigen glaubten, dass dies Bélysletzte Reise werden würde, da sich sein Zustand bereits so verschlechterthatte. Am Ende der Wallfahrt empfing er die Krankensalbung. Zu Hauseangekommen, konnte er bereits wieder gehen. Heute, 15 Jahre danach, istvon der einst so schweren Krankheit nichts mehr zu sehen.

PatrickFontanaud, ein agnostischer Arzt, untersuchte Bély, und gab an, es gebefür die Genesung keine wissenschaftliche Erklärung. Nun wurde der Fall alsnunmehr 66. offizielles Wunder seit der Erscheinungen von 1858 anerkannt.Der Leiter des Medizinischen Zentrums von Lourdes, Patrick Theillier, gabgegenüber der französischen Tageszeitung 'Le Monde' an, dass zwei weiterewunderbare Heilungen kurz vor der offiziellen Anerkennung stünden: Jeneeiner 25-jährigen Französin sowie die einer 60-jährigen Italienerin, diebeide 1995 geheilt wurden.


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