Mexiko: 'Jungfrau von Guadalupe' kann nicht verkauft werden

21. Februar 2003 in Chronik


Ein Deal der Erzdiözese von Mexiko City beunruhigte so manchen Gläubigen.


Mexiko City (www.kath.net) Die Erzdiözese von Mexico City hat bekannt gegeben, dass sie für die Dauer von fünf Jahren einen Vertrag mit einer US-amerikanischen Firma abgeschlossen hat, die das offizielle Bild der Jungfrau von Guadalupe vermarkten darf. Auf 21,75 Millionen US-Dollar belaufen sich die Einnahmen aus diesem Deal, der naturgemäß für Aufregung in Mexiko sorgte, wie der "San Francisco Chronicle" berichtet. "Zur Beruhigung aller Katholiken: Das Bild der Jungfrau von Guadalupe kann nicht verkauft werden", sagte Msgr. Diego Monroy in einer Stellungnahme. "Das geweihte Bild ist der Besitz aller Mexikaner."

Die Marienerscheinungen im 16. Jahrhundert löste in Mexiko eine Welle von Bekehrungen aus. Am 9. Dezember 1531 erschien die Jungfrau dem Bauern Juan Diego, einem Eingeborenen von Cuauhtitlan, der erst kurz zuvor zum katholischen Glauben konvertiert war. Nach mehreren Erscheinungen zeigte sich auf seinem Umhang ein Bild der Jungfrau Maria, das für die Wissenschaftler bis heute ein Rätsel ist, und zu dem seither Millionen von Menschen pilgern.


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