
11. Juni 2015 in Aktuelles
Der Katholik redete beim Wirtschaftsrat der CDU Der frühere Anglikaner konvertierte 1996 wegen der Tatsache, dass die katholische Kirche an absolute Wahrheit glaubt und nicht mit der modernen Zeit geht wie meine frühere Religion.
Berlin (kath.net/idea) Der ehemalige Gouverneur von Florida und mögliche republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush hat Deutschland besucht. Er sprach am 9. Juni auf einer Tagung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnahm. Dort trat er für ein rasches Inkrafttreten des Freihandelsabkommens TTIP zwischen den EU und den USA ein. Verbindliche Klimaziele, wie von den G7-Staaten beim Treffen vom 7. Bis 8. Juni im bayerischen Elmau verabschiedet, lehnte er ab. Gleichzeitig plädierte er für eine aktivere Rolle der USA in der Weltpolitik: Wir können uns nicht zurückziehen; die Vereinigten Staaten müssen führen, sagte er.
Vom Anglikaner zum Katholiken
Jeb Bush ist der Bruder des 43. US-Präsidenten, George W. Bush (68), und Sohn des 41. Präsidenten, George H.W. Bush (90). Dieser ist Anglikaner. Anders als sein evangelisch-methodistischer Bruder ist Jeb Katholik. Der in einer (anglikanischen) Episkopalkirche getaufte 62-Jährige wechselte 1996 zur römischen Kirche. Als Begründung nannte er die Tatsache, dass die katholische Kirche an absolute Wahrheit glaubt und nicht mit der modernen Zeit geht wie meine frühere Religion. Es gilt als wahrscheinlich, dass Bush in der kommenden Woche seine Kandidatur für das Rennen um das Weiße Haus bekanntgeben wird. Er wäre der 11. republikanische Kandidat, der im Kampf um die Nachfolge von Präsident Barack Obama seinen Hut in den Ring wirft. Bush war Gouverneur des Bundesstaates Florida von 1999 bis 2007.
Der Katholik Jeb Bush wird voraussichtlich in Kürze seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft bekannt geben
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