
13. Dezember 2015 in Weltkirche
Barmherzigkeit sei die «Liebe, die das Elend der menschlichen Person umarmt», so Papst Franziskus beim Gottesdienst zur Seligen Jungfrau von Guadalupe.
Vatikanstadt (kath.net/ KNA)
Papst Franziskus hat zum verstärkten Einsatz für Arme und Benachteiligte in der Adventszeit aufgerufen. Diesen Menschen die christliche Botschaft zu verkünden und Werke der Barmherzigkeit zu tun sei «eine gute Weise die Ankunft Jesu zu erwarten», sagte er am Samstag bei einem Gottesdienst im Petersdom in Rom. Anlass der Messe war das Fest der Seligen Jungfrau von Guadalupe, der Patronin Mexikos, Lateinamerikas und des gesamten amerikanischen Kontinents. Der Papst kündigte dabei an, am 13. Februar die Wallfahrtskirche der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-City zu besuchen.
In seiner Predigt betonte Franziskus weiter, dass die barmherzige Liebe das «überraschendste Attribut Gottes» sei. Sie bilde die «Synthese, in der sich die Botschaft des Evangeliums und der Glaube der Kirche verdichtet». Barmherzigkeit sei die «Liebe, die das Elend der menschlichen Person umarmt», so der Papst. Die Gottesmutter Maria würdigte er als «Mutter der Barmherzigkeit». Sie helfe zu verstehen, wie sehr Gott die Menschen liebe.
Der Gedenktag der Jungfrau von Guadalupe erinnert an die Marienerscheinung des Juan Diego 1531 in Mexiko. Hierbei soll es sich um das Bild der «schwarzen Madonna» gehandelt haben, die im spanischen Kloster Guadalupe aufbewahrt wird. Die Wallfahrtskirche der Jungfrau Guadalupe in Mexiko-City ist einer der größten Marienwallfahrtorte weltweit.
Als Vertreter Amerikas konzelebrierten der Präsident der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission, Kardinal Marc Ouellet und Bostons Kardinal Sean Patrick O'Malley.
Feierlich erklingt im Peterdom ´La Guadalupana´ und Papst Franziskus verweilt andächtig vor dem Gnadenbild![]()
Papst Franziskus - Predigt am Festtag der Muttergottes von Guadalupe (mit Übersetzung)
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