
20. Jänner 2004 in Weltkirche
Im Bericht einer römisch-katholischen und anglikanischen Kommission wird vorgeschlagen, den "universalen Primat" des Papstes zu bestätigen.
London (www.kath.net) Über den päpstlichen Primat und die Unfehlbarkeit diskutieren Vertreter der anglikanischen Kirche bei ihrer Generalsynode im Februar. Das berichtet der Daily Telegraph am Montag. Ein Bericht einer römisch-katholischen und anglikanischen Kommission ist die Diskussionsbasis. Darin wird vorgeschlagen, den universalen Primat des Papstes anzuerkennen.
Reverend David Phillips, Mitglied der Generalsynode, ist dagegen. Ein universaler Primat würde abgelehnt, selbst wenn das Papstamt reformiert würde, meinte er gegenüber dem Daily Telegraph: Es gibt überhaupt keine Art und Weise, wie wir mit der römisch-katholischen Kirche verbunden sein möchten. Ihre Lehren seien in manchen Dingen jetzt sogar schlimmer als zur Zeit der Reformation.
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Third Anglican/ Roman Catholic International Commission (ARCIC) mit den Möglichkeiten einer Annäherung zwischen katholischer und anglikanischer Kirche. Sie schlägt in dem erwähnten Bericht auch vor, unter bestimmten Umständen die päpstliche Unfehlbarkeit zu akzeptieren. Die Mehrheit der anglikanischen Bischöfe inklusive dem Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, sind strikt dagegen.
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