US-Bischof: Keine Kommunion für Präsidentschaftskandidat Kerry

3. Februar 2004 in Aktuelles


John Kerry sei von der Kommunion ausgeschlossen, weil er für die Abtreibung eintritt. "National Right to Life" unterstützt die Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush.


Washington, DC (www.kath.net/ LifeNews.com/ red)
Erzbischof Raymond Burke von St. Louis im US-Bundesstaat Missouri würde John Kerry, dem demokratischen Favoriten für die US-Präsidentschaftskandidatur, die Kommunion verweigern. Burke begründete dies gegenüber US-Medien mit der Pro-Abtreibungs-Haltung von John Kerry, der sich als Katholik bezeichnet, jedoch wieder betont hat, dass er Abtreibung unterstützt und beispielsweise ausschließlich Richter akzeptieren würde, die seine Haltung teilen.

Der Bischof betonte, dass er in dieser Frage mit Erzbischof Sean O'Malley von Boston übereinstimme, jene Diözese, der Kerry angehört. "Wenn sein Erzbischof ihm gesagt hat, dass er nicht zur Kommunion gehen darf, dann soll er das auch nicht tun", betonte Burke. Er persönlich würde ihm nur den Segen erteilen, ihn jedoch vom Kommunionempfang ausschließen.

"National Right to Life", eine der größten amerikanischen Pro-Life-Organisationen, hat in einer Presseerklärung bekanntgegeben, dass sie US-Präsident George W. Bush bei den Präsidentschaftswahlen im November unterstützen wird. "Präsident Bush hat sich als großer 'Pro-Life'-Präsident erwiesen", meinte Carol Tobias, Direktor des "National Right to Life Committee" (NRLC). "Er hat seinen Worten, dass ungeborene Kinder im Leben willkommen sein und durch Gesetze beschützt werden sollen, auch Taten folgen lassen."

Bush habe Organisationen, die Abtreibung weltweit unterstützen, das Geld gestrichen und das Gesetz zum Verbot von Teilgeburtsabtreibungen ("Partial-Birth Abortion") unterschrieben. Die Stellungnahme führt auch die Positionen der möglichen demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten in bezug auf Abtreibung an und erinnert, dass alle Kandidaten die Abtreibung unterstützen. "Eine Analyse der Stellungnahmen der Demokraten zeigt, dass praktisch kein Unterschied in ihren sehr extremen Positionen zur Abtreibung ist", heißt es in der Stellungnahme.


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