
30. Oktober 2019 in Aktuelles
Piusbruderschaft ist über die Amazonas-Synode nicht erfreut - Schlussdokument greife die Heiligkeit des katholischen Priestertums an, indem es auf die Abschaffung des kirchlichen Zölibats und auf den weiblichen Diakonat dränge
Rom (kath.net)
Die Piusbruderschaft hat am gestrigen Dienstag in einer Aussendung scharfe Kritik an der Amazonas-Synode geübt und gesagt, dass diese Synode "Schauplatz abscheulicher Veranstaltungen" war, bei der der Gräuel götzendienerischer Riten auf nie dagewesene und undenkbare Weise in das Heiligtum Gottes eingedrungen sei. Das Schlussdokument greife laut der Bruderschaft die Heiligkeit des katholischen Priestertums an, indem es auf die Abschaffung des kirchlichen Zölibats und auf den weiblichen Diakonat dränge. Die Bruderschaft möchte angesichts der Angriffe auf die Heiligkeit der Kirche und ruft für den 9. November zu einem "Tag des Gebets und der sühnenden Buße" auf. Für den darauffolgenden Sonntag wird jeder Priester der Bruderschaft eine Sühnemesse feiern. "Wir ersuchen inständig alle Priesterfreunde sowie alle Katholiken, die die Kirche lieben, dasselbe zu tun.Es geht um die Ehre der von unserem Herrn Jesus Christus gegründeten römischen Kirche, die kein abgöttischer und pantheistischer Rummelplatz ist.", schreibt der Generalobere Don Davide Pagliarani abschließend.
© 2019 www.kath.net