Englands Anglikaner erstmals in der Minderheit

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Erstmals stellen die getauften Anglikaner in England nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung.


London (kath.net/Kipa)
Derzeitgehören nur noch 49,8 Prozent der Bürger der englischenStaatskirche an, wie die Londoner Tageszeitung "DailyTelegraph" in ihrer Mittwochsausgabe unter Berufung auf eineStudie der Universität Sheffield berichtete.

So seien etwa 1999 nur noch 21 Prozent aller Neugeborenenanglikanisch getauft worden. Derzeit habe die Staatskirche 24Millionen Mitglieder. Der sonntägliche Gottesdienstbesuch liegt beiden Anglikanern offiziell bei unter einer Million.

Nach Auffassung der mit der Studie befassten Demographenmuss sich die britische Regierung anhand dieser Zahlen ernsthaftüberlegen, das System der Staatskirche abzuschaffen. Wenn nurnoch eine Minderheit der Bevölkerung sich zur anglikanischen Kirchebekenne, sei dies nicht mehr zu vertreten. In den nächsten Jahrenwerde sich der Trend zur Religionslosigkeit weiter fortsetzen. Laut derStudie wird die anglikanische Kirche in einem Zeitraum von jeweilsfünf Jahren etwa eine Million Mitglieder verlieren.


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