
6. April 2004 in Deutschland
Der Generalvikar des Erzbistums Paderborn, Manfred Grothe, nahm heute zum Film "The Passion of the Christ" Stellung.
Paderborn (www.kath.net)
Der Generalvikar des Erzbistums Paderborn, Manfred Grothe, hat heute zumFilm "Die Passion Christi" Stellung genommen. In einer vom Erzbistumveröffentlichen Stellungnahme meinte Grothe, dass die "massivenGewaltszenen" zwar unter die Haut gingen und am Rande dessen seien, was einZuschauer ertragen könne. "Weniger Gewalt und mehr Verkündigung wäre mirlieber gewesen", so Grothe.
In den "eindrucksvollen Rückblenden" des Films werde andererseits "dasAnliegen deutlich, den theologischen Hintergrund des Leidens Jesuaufleuchten zu lassen". Der Generalvikar betonte, jeder Betrachter des Filmsmüsse sich vor Augen halten, dass es sich hier um eine Inszenierung handle,die immer auch unter besonderen Gesetzmäßigkeiten stehe.
Grothe zeigte sich auch davon überzeugt, "die bevorstehenden Kar- undOstertage nach dem Besuch des Filmes anders zu erleben". Die in derLeidensgeschichte Jesu auftretenden Personen seien überzeugend dargestelltund regten zur persönlichen Auseinandersetzung an. Der Film unterstreicheeindringlich, wie sehr Jesus sich auf den Willen des Vaters einlasse - ebenauch im Angesicht unermesslichen Leidens und erschütternder Gewalt.
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