
16. April 2004 in Chronik
Tausende britische Katholiken protestierten gegen die Sitcom "Popetown". Nun scheint das Vorhaben gefruchtet zu haben.
London (www.kath.net / CWNews.com) Die zahlreichen Proteste britischer Katholiken bewegen den britischen Fernsehsender BBC möglicherweise zum Umdenken: Die Sitcom Popetown steht jetzt auf wackligen Beinen. Die Cartoonserie zieht die Kirche durch den Kakao und zeigt, wie korrupte Kardinäle und eine infantile Papst-Figur im Vatikan wirtschaften. Die BBC wollte die Absetzung der Serie nicht bestätigen, allerdings berichteten enge Mitarbeiter des Projekts in der Sunday Times, dass die Serie stillschweigend auf Eis gelegt wurde.
Der Erzbischof von Birmingham, Vincent Nichols, der die Proteste gegen die Sitcom anführt, zeigte sich darüber sehr erfreut: Ich bin sehr glücklich, dass die BBC ihre Einstellung gegenüber Popetown überdenkt. Der Bischof von Arundel und Brighton Kieran Conry sagte dazu: Das ist eine sehr gute Nachricht für Christen. Man zeigt Respekt vor religiösen Gefühlen, mit denen etwas zu salopp umgegangen wurde. Ein BBC-Sprecher erklärte gegenüber der Sunday Times, dass die Produzenten die endgültige Fassung der Serie noch nicht gesehen haben. Es könne daher noch keine definitive Entscheidung gefällt werden, ob die Serie ausgestrahlt wird oder nicht.
Foto: (c) BBC
© 2004 www.kath.net