
14. Oktober 2004 in Deutschland
Dies wurde am Donnerstag, dem 14. Oktober, gleichzeitig in Rom und Paderborn bekannt gegeben.
Rom (kath.net/pdp)
Papst Johannes Paul II. hat den Paderborner Generalvikar Manfred Grothe und den Leiter des Pastoralverbundes Schloß Neuhaus, Pfarrer Matthias König, zu Weihbischöfen in Paderborn ernannt. Dies wurde am Donnerstag, dem 14. Oktober, gleichzeitig in Rom und Paderborn bekannt gegeben. Die Bischofsweihen im Hohen Dom zu Paderborn werden erwartet für den zweiten Adventsonntag (5. Dezember 2004). Erzbischof Hans-Josef Becker zeigte sich sehr erfreut über die Entscheidung des Papstes. Die ernannten Weihbischöfe kämen beide Mitten aus der Praxis und seien im kirchlichen Leben des Erzbistums verwurzelt. Er freue sich, dass das Erzbistum Paderborn nun bald wieder drei Weihbischöfe habe.
Generalvikar Manfred Grothe wurde 1939 in Warburg geboren. Nach seinem Abitur, das er 1960 auf dem altsprachlichen Gymnasium in Warburg ablegte, studierte er Theologie und Philosophie in Paderborn, Münster und München. Die Priesterweihe empfing er 1967 durch Erzbischof Lorenz Jaeger im Hohen Dom zu Paderborn. Als Vikar wirkte er anschließend in St. Margaretha, Rietberg und St. Marien, Witten. Von 1969 bis 1972 war er dort auch als Religionslehrer am Albert-Martmöller-Gymnasium tätig. Als Diözesanpräses der Kolpingfamilie im Erzbistum Paderborn wirkte er vom 1. Januar 1972 bis zum 30. September 1978. Er wechselte in das Erzbischöfliche Generalvikariat, wo er zunächst als Assessor begann, 1979 zum Ordinariatsrat ernannt wurde und 1982 die Leitung der Hauptabteilung Finanzen übernahm. Gleichzeitig ernannte ihn Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt zum Wirklichen Geistlichen Rat. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1982 zum Päpstlichen Ehrenkaplan und 1988 zum Päpstlichen Ehrenprälaten. Zwei Jahre war Manfred Grothe Subsidiar in St. Johann Baptist, Delbrück. 1987 wurde er durch Erzbischof Degenhardt zum Mitglied des Metropolitankapitels ernannt, 1991 zum stellvertretenden Generalvikar. 1992 wurde er zum Vorsitzenden der Finanzkommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands gewählt. Auf Bundesebene ist er darüber hinaus lange Jahre als Mitglied und später auch als Vorsitzender im Aufsichtsrat der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse und seit 2002 weiter als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates tätig. Erzbischof Hans-Josef Becker ernannte ihn am 28. September 2003 zu seinem Generalvikar. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn in diesem Jahr zum Apostolischen Protonotar. Der neue Weihbischof wird Titularbischof von Ippona Zárito (Tunesien).
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