Fasching: IS ruft zu Terroranschlägen, zb. Köln und Nürnberg – Erste Umzüge wurden abgesagt

27. Februar 2025 in Deutschland


Nürnberg sagte Kinderfaschingsumzug ab, nachdem zahlreiche angemeldete Einrichtungen ihre Teilnahme cancelten wegen des beeinträchtigten Sicherheitsgefühls – Polizei nimmt solche Aufrufe ernst und geht von erhöhter abstrakter Gefahr aus


Köln (kath.net) Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verbreitet auf einer deutschsprachigen Propagandaseite eine animierte Collage, auf der mögliche Anschlagsziele gezeigt werden. Zu sehen sind Pistole mit Munition sowie ein blutiges Messer. Die IS-Propaganda fordert dazu, das man sich sein nächstes Angriffsziel auswähle und schlagen Beispiele vor, u.a. die Rosenmontagsparade in Nürnberg und die Weiberfastnacht auf dem Kölner Alten Markt. Das berichtet „Focus online“ und weitere Medien.

In Nürnberg wurden deshalb bereits zwei Veranstaltungen abgesagt, darunter der Kinderfaschingsumzug, der klassischerweise am Rosenmontag stattfindet. Die Stadt Nürnberg schreibt dazu in ihrer Pressemeldung, dass viele Einrichtungen „aufgrund ihres beeinträchtigten Sicherheitsgefühls vorsichtshalber ihre Teilnahme abgesagt“ hätten. „Auch Mitarbeitende, Helferinnen und Helfer sowie Eltern äußern ihre Bedenken – unabhängig von der Sicherheitseinschätzung durch die Polizei.“

Bereits zuvor waren weitere Karnevalsumzüge abgesagt worden, weil die Sicherheitsvorkehrungen schlicht zu teuer wurden.


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