
8. Jänner 2026 in Chronik
Der russische Diktator Vladimir Putin hat bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier die christliche Botschaft erneut pervertiert und das Ermorden von Menschen in der Ukraine als "Mission" bezeichnet - Noch wirrer agierte wieder einmal Patriarch Kyrill
Moskau (kath.net)
Der russische Diktator Vladimir Putin hat bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier die christliche Botschaft erneut pervertiert und das Ermorden von Menschen in der Ukraine als "Mission" bezeichnet. Jesus sei auf die Erde gekommen, um alle Menschen zu retten. „Auch die Soldaten Russlands erfüllen immer – sozusagen im Auftrag des Herrn – diese Mission", meinte Putin bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier in einer Kirche bei Moskau zu Militärangehörigen und ihren Familien. Putin behauptete auch, dass Russland die eigenen Krieger zu allen Zeiten auf einer „heiligen Mission“ gesehen habe. Russland führt seit 24. Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine durch. Millionen Menschen mussten fliehen und zehntausende Ukrainer haben den Krieg mit ihrem Leben bezahlt. Putin ist bis heute nicht bereit, den Krieg zu beenden.
Noch wirrer als Putin agiert aber sein Patriarch Kyrill, der zu Weihnachten in einem Interview angesichts des Mordens in der Ukraine durch russische Soldaten und den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Russland behauptet, dass Russland ein "vortrefflicher Hort der Menschenrechte und Religionsfreiheit" sei. Kyril meinte dann auch, dass das Land eine "sehr attraktive Alternative" für die zivilisatorische Entwicklung darstelle. Der Patriarch behauptete auch, dass Russland alle Rechte und Freiheiten anerkenne. Und schließlich folgten die üblichen "Lobeshymnen" auf den russischen Diktator. So behauptete Kyrill, dass sich der Präsident unermüdlich um den Wohlstand des russischen Volkes kümmere. Mit den Fakten haben die Aussagen von Kyrill wenig zu tun. In Russland leben die Menschen überwiegend in Armut, die Inflation liegt bei 8-9 %.
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