Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?

20. Jänner 2026 in Deutschland


Bernhard Meuser kritisiert Synodalen Weg in Deutschland: „Argumente wurden nicht gehört, Dialog wurde verweigert; Minderheiten wurden überspielt, Kritiker ausgegrenzt oder in die rechte Ecke gestellt“


Augsburg (kath.net/pl) „Sinkendes Vertrauen“ in die Kirche. Das diagnostiziert der bekannte Theologe, Autor und Initiator des „Youcat“-Projektes sowie der Initiative „Neuer Anfang“ in einem Post auf Facebook. Er legt den Finger direkt auf die Wunde der Kirche in Deutschland: „Die große Frage ist: Sank das Vertrauen in die Kirche, weil der Synodale Weg seine Ziele nicht erreicht hat – oder sank das Vertrauen, weil der Synodale Weg die Katholische Kirche in Deutschland in ein Machtspiel und eine Kampfzone verwandelt hat?“

Es dürfte mittlerweile klar sein, dass es „den Betreibern auch nicht ansatzweise gelungen ist, eine Stimme für alle Katholiken in D zu sein“, stellt Meuser weiter fest. Dann listet er auf: „Argumente wurden nicht gehört, Dialog wurde verweigert; Minderheiten wurden überspielt, Kritiker ausgegrenzt oder in die rechte Ecke gestellt. Ihnen wurde Reformunwillen und reaktionäre Beharrung auf dem Status quo unterstellt.“

Abschließend schreibt er: „Dass Rom nun langsam versteht, dass der deutsche SW das partikuläre Projekt einer hermetischen Elite und nicht die Herzensangelegenheit aller Katholiken ist, macht natürlich unruhig.“


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