
20. Februar 2026 in Chronik
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat mit einer unglaublichen Entgleisung gegen die Redefreiheit im Internet gewettert
Paris (kath.net/rn) Der französische Präsident Emmanuel Macron hat diese mit einer unglaublichen Entgleisung gegen die Redefreiheit im Internet gewettert. In einem viral gegangenen Video bezeichnete er das Konzept der absoluten Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken als „reinen Bullshit“ und forderte stattdessen eine striktere staatliche Kontrolle digitaler Plattformen.
Ausgerechnet das Staatsoberhaupt der Nation, die sich seit der Französischen Revolution als Wiege der Bürgerrechte versteht, rüttelt damit an einem der Fundamente westlicher Demokratien.
Macron argumentierte, dass die freie Äußerung von Meinungen im Netz ohne ausreichende Filterung die „demokratische Ordnung“ gefährde und Desinformation Tür und Tor öffne. In Frankreich werden bereits jetzt Bürger für unliebsame Memes oder scharfe Regierungskritik juristisch verfolgt.
In konservativen und libertären Medien wird Macrons Wortwahl als „Entlarvung“ gewertet. Man wirft ihm vor, das Vokabular eines Autokraten zu nutzen, um die Deutungshoheit über den politischen Diskurs zurückzugewinnen. Während Macron vorgibt, die Demokratie vor „Verzerrung“ zu schützen, sehen seine Gegner darin den Versuch, Kritik an seiner Regierungsführung im Keim zu ersticken.
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