
27. März 2026 in Aktuelles
Laut aktuellen Berichten ihres Rechtsanwalts soll der jungen Frau in letzter Minute untersagt worden sein, ihren Antrag auf Euthanasie zurückzuziehen. Die Begründung der Behörden: Ihre Organe seien bereits "anderen Patienten" zugesagt worden
Barcelona (kath.net) Der ohnehin hochumstrittene Fall der 25-jährigen Noelia Castillo Ramos (wir berichteten) nimmt eine erschütternde Wendung. Laut aktuellen Berichten ihres Rechtsanwalts soll der jungen Frau in letzter Minute untersagt worden sein, ihren Antrag auf Euthanasie zurückzuziehen. Die Begründung der Behörden macht fassungslos: Ihre Organe seien bereits „anderen Patienten zugesagt“ worden.
Noelia Castillo Ramos, die nach einer Gruppenvergewaltigung in staatlicher Obhut und einem darauffolgenden Suizidversuch querschnittsgelähmt und schwer depressiv ist, ist am gestrigen Donnerstag durch Mithilfe des spanischen Staates umgebracht worden. Doch was als Akt der „Selbstbestimmung“ deklariert wurde, scheint sich nun in einen Akt staatlicher Instrumentalisierung verwandelt zu haben.
Der Anwalt der jungen Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen das medizinische System in Barcelona. Demnach habe Noelia vor dem geplanten Eingriff Anzeichen eines Überdenkens gezeigt oder aktiv versucht, den Prozess zu stoppen. Dies sei ihr jedoch mit dem Hinweis verwehrt worden, dass die logistische Kette der Organtransplantation bereits in Gang gesetzt worden sei und Empfänger für ihre Organe bereitstünden.
Auch in Spanien wächst der Druck auf die Regierung Sánchez. Kritiker fragen, wie ein Gesetz, das angeblich „Leid lindern“ soll, dazu führen kann, dass eine verzweifelte junge Frau gegen ihren Willen festgehalten wird, um ihre Organe zu verwerten.
Das Krankenhaus in Barcelona und die zuständigen Gesundheitsbehörden haben sich zu den konkreten Vorwürfen des Anwalts bislang nicht geäußert und verweisen auf den Patientenschutz.
Doch auch auf politischer Ebene dürfte der Fall ein Nachspiel für die regierenden Sozialisten haben. Der VOX-Abgeordnete Carlos Flores sagte am Donnerstag während der Plenarsitzung des Kongresses zu den spanischen Kongressabgeordneten: „Wenn Sie das nächste Mal an dieses Rednerpult treten, um uns über Menschenrechte zu belehren, denken Sie daran, dass heute in Spanien ein 25-jähriges Mädchen hingerichtet wird.“
Auf X kursieren jetzt auch Videos von der Abholung von Noelia durch die Behörden vor einigenJahren und den verzweifelten Rufen der Großmutter und der Mutter. Sie brachen die Tür auf und holten die depressive Frau ab, während ihre Großmutter und Mutter bettelten und flehten! Später wurde die junge Frau unter Obhut des spanischen Staates das Opfer einer Gruppenvergewaltigung.
Der Präsident der spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello, erklärte über seinen persönlichen Account auf X: "Wenn der herbeigeführte Tod die Lösung für Probleme ist, dann ist alles erlaubt. Ein Arzt darf kein Todesurteil vollstrecken, egal wie legal, befugt oder mitfühlend es auch erscheinen mag. Lasst uns für Noelia beten; ihr Leid ist herzzerreißend, aber ihre wahre Erlösung liegt nicht im Selbstmord."
The attorney for Noelia Castillo Ramos says she was not allowed to cancel her euthanasia because “her organs had been committed to other patients.”
— Wall Street Mav (@WallStreetMav) March 26, 2026
Spain imported this girls r*pists, let them go free, then contractually obligated her to be euthanized. pic.twitter.com/9xeIY32S9X
??| VOX Deputy Carlos Flores, to Spanish congressmen in the Congress plenary session: "The next time you step up to this podium to lecture us about Human Rights... remember that today in Spain a 25-year-old girl is going to be executed."
— Azat (@AzatAlsalim) March 26, 2026
pic.twitter.com/sSSXSsX6Zl
Hard to watch! Here is the footage of Noelia Castillo Ramos being removed from her loving home.
— Matt Wallace (@MattWallace888) March 26, 2026
They broke down the door and took her away while her grandmother and mother begged and pleaded!
She was then gang r*ped by migrant teens at the “shelter” they took her to ? pic.twitter.com/LZvNaAOJPA
Si la muerte provocada es la solución a los problemas, todo está permitido. Un médico no puede ser brazo ejecutor de una sentencia de muerte por muy legal, empoderada y compasiva que parezca. Oremos por Noelia, su sufrimiento estremece, pero su verdadero alivio no es el suicidio.
— Mons. Luis Argüello (@MonsArguello) March 26, 2026
© 2026 www.kath.net