
3. April 2026 in Aktuelles
Die Islam-Gruppe möchte während der Osterfeiertage gezielt Anschläge auf christliche Kirchen und jüdische Synagogen in den USA und Europa verüben.
New York / Washington DC. (kath.net/gem/rn) Die US-Sicherheitsbehörden sind in höchster Alarmbereitschaft. Wie die „New York Post“ berichtet, hat die islamistische Terrororganisation ISIS eine Drohung veröffentlicht. In einer aktuellen Mitteilung ruft die Gruppierung ihre Anhänger weltweit dazu auf, während der Osterfeiertage gezielt Anschläge auf christliche Kirchen und jüdische Synagogen in den USA und Europa zu verüben.
Die Drohung, die über die üblichen Propagandakanäle der Terroristen verbreitet wurde, zielt explizit auf religiöse Versammlungsorte ab, die an den kommenden Feiertagen stark besucht sind. Geheimdienstexperten stufen die Botschaft als „ernstzunehmenden Aufruf an einsame Wölfe“ ein, die ohne direkte Befehlskette, aber inspiriert durch die Ideologie, handeln könnten.
Das FBI und das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) haben bereits reagiert und die lokalen Polizeibehörden im ganzen Land angewiesen, die Präsenz vor religiösen Einrichtungen massiv zu verstärken. „Wir nehmen jede Drohung, die sich gegen Glaubensgemeinschaften richtet, extrem ernst, besonders während so bedeutender religiöser Feiertage wie Ostern und dem jüdischen Pessach-Fest“, hieß es aus Sicherheitskreisen.
Besondere Sorge bereitet den Ermittlern die Rhetorik der Botschaft, die Christen und Juden als „primäre Ziele“ markiert. Die Sicherheitsbehörden rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf: „Seien Sie sich Ihrer Umgebung bewusst und melden Sie verdächtige Aktivitäten sofort“, so die offizielle Empfehlung an die Bürger.
Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Angst vor islamistischem Terror nach dem verheerenden Anschlag auf eine Konzerthalle in Moskau im März wieder stark in das Bewusstsein der westlichen Welt gerückt ist. Experten sehen in dem aktuellen Aufruf den Versuch von ISIS, seine globale Relevanz zu demonstrieren und die ohnehin angespannten gesellschaftlichen Nerven im Westen weiter zu strapazieren.
In vielen US-Großstädten wie New York, Chicago und Los Angeles wurden bereits zusätzliche Anti-Terror-Einheiten mobilisiert, die vor Kathedralen und Synagogen patrouillieren, um die Sicherheit der Gläubigen zu gewährleisten.
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