
14. April 2026 in Deutschland
Der neue Botschafter des Papstes gilt als erfahrener Diplomat mit klarer theologischen Linie
Berlin (kath.net/rn) Nach Jahren des internen Streits und dem umstrittenen Reformprojekt „Synodaler Weg“ zieht Papst Leo XIV. laut der BILD-Zeitung mit der Ernennung des neuen Nuntius die Zügel in Deutschland an. Mit dem niederländischen Erzbischofs Bert van Megen sendet der Vatikan laut der Zeitung ein deutliches Signal: "Die Kirche soll ihren Fokus weg vom politischen Aktivismus und hin zur Evangelisierung verlagern." Dies schreibt die Zeitung, die darauf verweist, dass der neue Botschafter des Papstes als erfahrener Diplomat mit klarer theologischer Linie gelte. Van Megen, der viele Jahre in Afrika tätig war, trete sein Amt mit der klaren Mission an, den „NGO-Kurs“ der deutschen Teilkirche zu beenden.
Van Megen hat laut "BILD" immer wieder westliche Trends wie die Gender-Theorie, Abtreibung und Euthanasie als Symptome einer Gesellschaft, die ihren „inneren Kompass verloren“ habe, kritisiert.Der Erzbischof betonte bei seiner Vorstellung, dass seine erste Verantwortung dem „Gehorsam gegenüber Petrus“ – also dem Papst – gelte. Beobachter werten laut "BILD" die Personalie als finalen Versuch Roms, die deutsche Kirche wieder auf den Kurs der Weltkirche zu bringen und den „Sonderweg“ der Reformer zu beenden.
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