
17. April 2026 in Aktuelles
Leo XIV.: Glaube und Wissenschaft als gegenseitige Bereicherung. Herausforderungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Die Jugend als Träger einer neuen Zukunft in Afrika. Von Armin Schwibach
Yaoundé (kath.net/as) An der Katholischen Universität Zentralafrikas in Yaoundé begegnete Papst Leo XIV. Vertretern der akademischen Welt sowie Studenten und Professoren von Kamerun. Er zuerst erinnerte an die Aufgabe der Universität als Ort der Forschung, der Bildung und der Suche nach der Wahrheit.
Der Papst betonte, dass Universitäten Gemeinschaften sein sollten, in denen Wissen vermittelt und zugleich gemeinsam die Wahrheit gesucht werde. Dabei verwies er auf die Verbindung von Glaube und Vernunft, wie sie auch von Benedikt XVI. hervorgehoben worden sei. Der Glaube öffne den Blick für die Wirklichkeit und erweitere die Horizonte der wissenschaftlichen Erkenntnis. Mit Bezug auf John Henry Newman betonte der Papst die gemeinsamen Ausrichtung aller Erkenntnis auf die Wahrheit, die in Gott ihren Ursprung habe. Die Universität sei daher ein Ort der Reflexion, der Zusammenarbeit und der inneren Vertiefung.
Leo XIV. hob die Bedeutung des Gewissens hervor. Eine Gesellschaft könne nur bestehen, wenn sie auf gebildeten und verantwortlichen Gewissen gründe. Die Aufgabe der Universität bestehe darin, solche Gewissen zu formen, damit Entscheidungen im Sinne von Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden getroffen würden. Der Papst auch auf die gegenwärtigen Herausforderungen ein, insbesondere auf die Auswirkungen der Digitalisierung und der Systeme künstlicher Intelligenz. Diese Entwicklungen erforderten nicht nur technisches Wissen, sondern auch eine kritische und humanistische Bildung, die ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Mensch erkenne.
Im Blick auf Afrika unterstrich der Papst die Verantwortung der Studenten und der akademischen Gemeinschaft. Sie seien aufgerufen, ihr Wissen zum Wohl ihres Landes einzusetzen und zur Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Zugleich ermutigte er dazu, der Versuchung der Abwanderung zu widerstehen und Verantwortung vor Ort zu übernehmen.
Abschließend wandte sichLeo XIV. an die Dozenten und Studenten. Er rief die Professoren dazu auf, Vorbilder zu sein und Werte wie Integrität, Gerechtigkeit und Dienst zu leben. Die Studenten sollten sich auf ihre Aufgabe vorbereiten, Verantwortung in Gesellschaft und Kirche zu übernehmen. Die Universität habe dabei die Aufgabe, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern den ganzen Menschen zu bilden: „ die wichtigste Tugend, die die Universitätsgemeinschaft beseelen muss, ist die Demut. Unabhängig davon, welche Rolle wir einnehmen und wie alt wir sind, müssen wir uns stets daran erinnern, dass wir alle Jünger sind, das heißt Studiengefährten mit einem einzigen Meister, der die Welt so sehr geliebt hat, dass er sein Leben für sie hingegeben hat. Ich danke euch und segne euch von Herzen!“.
kath.net veröffentlicht die Anspracche von Papst Leo XIV. bei Begegnung mit der akademischen Welt, Yaoundé, Université Catholique d’Afrique Centrale
Herr Großkanzler,
liebe Mitbrüder im Bischofsamt,
Herr Rektor,
verehrte Mitglieder des Lehrkörpers,
liebe Studentinnen und Studenten,
sehr geehrte Autoritäten,
meine Damen und Herren!
Es ist mir eine große Freude, euch in dieser Katholischen Universität Zentralafrikas zu begegnen, an diesem Ort der Exzellenz für die Forschung, die Wissensvermittlung und die Bildung vieler junger Menschen. Den akademischen Verantwortlichen spreche ich meinen Dank für ihren herzlichen Empfang und für ihr unermüdliches Engagement im Dienst der Bildung aus. Dass diese Einrichtung, die 1989 von der Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas gegründet wurde, zu einem Leuchtturm geworden ist, welcher der Kirche und Afrika bei ihrer Suche nach der Wahrheit und bei der Förderung von Gerechtigkeit und Solidarität zugutekommt, ist ein Grund zur Hoffnung.
Heute ist es mehr denn je nötig, dass die Universitäten – und erst recht die katholischen Hochschulen – zu echten Lebens- und Forschungsgemeinschaften werden, die die Studenten und Dozenten in eine Gemeinschaft des Wissens einführen, die dazu dient »gemeinsam die Erfahrung der Freude der Wahrheit zu machen und ihre Bedeutung sowie die praktischen Auswirkungen gründlich zu untersuchen. Das, was das Evangelium und die Lehre der Kirche heute fördern sollen – und zwar in großzügiger und offener Synergie mit allen positiven Instanzen, die das Wachstum eines universalen menschlichen Bewusstseins nähren –, ist eine wahre Kultur der Begegnung, ja eine Kultur der Begegnung zwischen allen echten und vitalen Kulturen dank einem gegenseitigen Austausch der je eigenen Gaben in jenem lichtvollen Raum, den die Liebe Gottes allen seinen Geschöpfen eröffnet. Wie Papst Benedikt XVI. betont hat, ist die Wahrheit […] „lógos“, der „diá-logos“ schafft und damit Austausch und Gemeinschaft bewirkt« (Franziskus, Apostolische Konstitution Veritatis gaudium, 4b).
Während nämlich viele Menschen weltweit ihre spirituellen und ethischen Orientierungspunkte zu verlieren scheinen und in Individualismus, Äußerlichkeiten und Heuchelei ihre Freiheit verlieren, ist die Universität par excellence ein Ort der Freundschaft und der Zusammenarbeit, der Innerlichkeit und der Reflexion. In ihren Anfängen im Mittelalter gaben ihr ihre Gründer als Ziel die Wahrheit vor. Auch heute sind Dozenten und Studenten aufgerufen, sich die gemeinsame Suche nach der Wahrheit als Ziel und zugleich als Lebensstil vorzunehmen, da, wie der heilige John Henry Newman schrieb, »sich in Gott alle wahren Grundsätze erfüllen, alle Phänomene konvergieren nach ihm hin « (vgl. Hl. J.H. Newman, The Idea of a University, II, 3).
Andererseits ist das, was Newman kindly light nannte, also »das Licht des Glaubens, da es ja mit der Wahrheit der Liebe vereint ist, nicht etwa fern von der materiellen Welt, denn die Liebe wird immer in Leib und Seele gelebt. Das Licht des Glaubens ist ein inkarniertes Licht, das von dem leuchtenden Leben Jesu ausgeht. Es erleuchtet auch die Materie, baut auf ihre Ordnung und erkennt, dass sich in ihr ein Weg der Harmonie und des immer umfassenderen Verstehens öffnet. So erwächst dem Blick der Wissenschaft ein Nutzen aus dem Glauben: Dieser lädt den Wissenschaftler ein, für die Wirklichkeit in all ihrem unerschöpflichen Reichtum offen zu bleiben. Der Glaube ruft das kritische Bewusstsein wach, insofern er die Forschung daran hindert, sich in ihren Formeln zu gefallen, und ihr zu begreifen hilft, dass die Natur diese immer übersteigt. Indem er zum Staunen angesichts des Geheimnisses der Schöpfung einlädt, weitet der Glaube die Horizonte der Vernunft, um die Welt, die sich der wissenschaftlichen Forschung erschließt, besser zu durchleuchten« (Franziskus, Enzyklika Lumen fidei, 34).
Meine Lieben, Afrika kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die allzu engen Horizonte einer Menschheit zu erweitern, der es schwerfällt zu hoffen. Auf eurem großartigen Kontinent ist die Forschung in besonderer Weise herausgefordert, sich interdisziplinären, internationalen und interkulturellen Perspektiven zu öffnen. Und heute müssen wir dringend über den Glauben innerhalb der kulturellen Kontexte und aktuellen Herausforderungen nachdenken, um seine Schönheit und Glaubwürdigkeit in den verschiedenen Zusammenhängen hervortreten zu lassen, insbesondere in denen, die am stärksten von Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Konflikten sowie materiellem und spirituellem Verfall geprägt sind.
Die Bedeutung einer Nation lässt sich nicht allein anhand des Reichtums ihrer natürlichen Ressourcen oder des materiellen Wohlstands ihrer Institutionen bemessen. Tatsächlich kann keine Gesellschaft gedeihen, wenn sie sich nicht auf redliche Gewissen gründet, die zur Wahrheit erzogen wurden. In diesem Sinne erinnert euch das Motto eurer Universität »Im Dienst der Wahrheit und der Gerechtigkeit« daran, dass das menschliche Gewissen – verstanden als das innere Heiligtum, in dem sich Männer und Frauen von der Stimme Gottes ansprechen lassen – der Boden ist, auf dem die rechten, soliden Fundamente jeder Gesellschaft errichtet werden können. Freie Gewissen zu formen, die von einer heiligen Unruhe erfüllt sind, ist die Voraussetzung dafür, dass der christliche Glaube als ein zutiefst menschliches Angebot erscheint, das in der Lage ist, das Leben der Einzelnen und der Gesellschaft zu verwandeln, in Bezug auf die Dramen und die Nöte unserer Zeit prophetische Veränderungen in Gang zu setzen und zu einer immer weitergehenden, nie an ein Ende kommenden Suche nach Gott zu ermutigen.
Es ist tatsächlich im Gewissen, wo sich das moralische Urteilsvermögen entwickelt, mit dem wir in Freiheit nach dem suchen, was wahr und recht ist. Wenn man sich um ein gebildetes und redliches Gewissen bemüht, dann wird es zur Quelle eines kohärenten Handelns werden, das auf das Gute, die Gerechtigkeit und den Frieden ausgerichtet ist.
In den heutigen Gesellschaften, und somit auch in Kamerun, ist eine Erosion der moralischen Bezugspunkte zu beobachten, die einst das Leben der Gemeinschaft prägten. Das führt dazu, dass man heute bestimmte Verhaltensweisen, die einmal als inakzeptabel galten, leichtfertig billigt. Diese Entwicklung lässt sich zum Teil mit gesellschaftlichen Veränderungen, wirtschaftlichen Zwängen und politischen Dynamiken erklären, die das individuelle und gemeinschaftliche Verhalten beeinflussen. Die Christen und ganz besonders die jungen afrikanischen Katholiken dürfen keine Angst vor den „neuen Dingen” haben. Gerade eure Universität kann Pioniere eines neuen Humanismus im Kontext der digitalen Revolution heranbilden, von der der afrikanische Kontinent nicht nur die faszinierenden Aspekte, sondern auch die dunkle Seite kennt, wie etwa die ökologischen und sozialen Schäden, die durch die hektische Suche nach Rohstoffen und Seltenen Erden verursacht werden. Schaut nicht weg: Dies ist ein Dienst an der Wahrheit und an der gesamten Menschheit. Ohne diese mühsame Bildungsarbeit wird die passive Anpassung an die vorherrschenden Denkweisen als Kompetenz und der Verlust von Freiheit als Fortschritt missverstanden werden.
Dies gilt umso mehr im Hinblick auf die Verbreitung von Systemen künstlicher Intelligenz, die unsere geistigen und sozialen Umfelder immer stärker durchorganisieren. Wie jeder große historische Wandel erfordert auch der gegenwärtige nicht bloß technische Kompetenzen, sondern eine humanistische Bildung, die in der Lage ist, die wirtschaftlichen Mechanismen, die ihnen innewohnenden Vorurteile und die Formen der Macht sichtbar werden zu lassen, die unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit prägen. In digitalen Umgebungen, die darauf ausgelegt sind, zu beeinflussen, wird die Interaktion so weit optimiert, dass die persönliche Begegnung überflüssig wird, die Andersheit der Menschen aus Fleisch und Blut neutralisiert und die Beziehung auf eine funktionale Reaktion reduziert wird. Meine Lieben, ihr seid jedoch ganz reale Menschen! Und auch die Schöpfung hat einen Körper, einen Atem, ein Leben, auf das man hören muss und das es zu bewahren gilt. »Sie seufzt und leidet« (vgl. Röm 8,22) wie wir alle.
Wenn die virtuelle Simulation zur Norm wird, verkümmert die menschliche Urteilsfähigkeit, und unsere sozialen Bindungen schließen sich in autoreferenzielle Zirkel ein, die uns nicht mehr mit der Wirklichkeit konfrontieren. Wir leben dann gleichsam innerhalb von Blasen, voneinander abgeschottet, wir fühlen uns von jedem bedroht, der anders ist, und wir verlernen die Begegnung und den Dialog. So breiten sich Polarisierung, Konflikte, Ängste und Gewalt aus. Es geht nicht bloß darum, dass die Gefahr eines Irrtums besteht, sondern dass sich die Beziehung zur Wahrheit selbst verändert.
Gerade in diesem Bereich hat die Katholische Universität die Pflicht, eine führende Rolle zu übernehmen. Sie beschränkt sich nämlich nicht darauf, Fachwissen zu vermitteln, sondern bildet Menschen, die über kritische Urteilsfähigkeit verfügen und die zur Liebe und zum Dienst bereit sind. Sie bereitet vor allem zukünftige Führungskräfte, Beamte, Fachleute und andere künftige Akteure des gesellschaftlichen Lebens darauf vor, die ihnen anvertrauten Aufgaben redlich zu erfüllen, ihre Verantwortung rechtschaffen wahrzunehmen und gemäß einer Ethik zu handeln, die dem Gemeinwohl dient.
Liebe Söhne und Töchter Kameruns, liebe Studenten, angesichts der verständlichen Tendenz zur Auswanderung, die einen glauben lassen könnte, dass man andernorts leicht eine bessere Zukunft finden könne, lade ich euch vor allem ein, darauf mit dem brennenden Wunsch zu antworten, eurem Land zu dienen und das Wissen, das ihr hier erwerbt, zum Wohl eurer Mitbürger einzusetzen. Darin liegt der Daseinszweck eurer Universität, die vor fünfunddreißig Jahren gegründet wurde, um Seelsorger und in der Gesellschaft engagierte Laien auszubilden: Diese sind die Zeugen der Weisheit und Gerechtigkeit, die der afrikanische Kontinent braucht.
In diesem Zusammenhang möchte ich an einen Ausspruch des heiligen Johannes Paul II. erinnern: Die katholische Universität ist »aus dem Herzen der Kirche hervorgegangen« (Johannes Paul II., Apostolische Konstitution Ex corde Ecclesiae, 1) und hat Anteil an ihrer Sendung, die befreiende Wahrheit zu verkünden. Diese Aussage verweist vor allem auf ein intellektuelles und geistliches Erfordernis: Die Wahrheit in all ihren Ausprägungen zu suchen, in der Überzeugung, dass Glaube und Vernunft nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern sich gegenseitig stützen. Darüber hinaus verweist sie darauf, dass Dozenten und Studenten der Universität an der Aufgabe der Kirche teilhaben, »allen die Frohbotschaft Christi zu verkünden im Dialog mit den verschiedenen Wissenschaften, damit die Wahrheit immer tiefer das persönliche wie gesellschaftliche Leben durchdringt« (vgl. Franziskus, Apostolische Konstitution Veritatis gaudium, 5).
Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit nimmt die Katholische Universität einen einzigartigen und unersetzlichen Platz ein. Denken wir in diesem Zusammenhang an die Pioniere dieser Einrichtung, die die Fundamente gelegt haben, auf denen ihr heute aufbaut, wobei ich stellvertretend für alle an den Priester Barthélemy Nyom erinnere, der fast während der gesamten 1990er Jahre Rektor war. Nehmt euch ein Beispiel an ihnen und seid euch stets bewusst, dass diese Universität neben der Wissensvermittlung und der Mitteilung fachlicher Kompetenzen auch zur ganzheitlichen Bildung des Menschen beitragen möchte. Die geistliche und menschliche Begleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität der Katholischen Universität. Durch geistliche Bildung, Initiativen der Hochschulseelsorge und Zeiten der Besinnung sind die Studenten eingeladen, ihr geistliches Leben zu vertiefen und ihr Engagement in der Gesellschaft im Licht wahrer und tragfähiger Werte auszurichten. Auf diese Weise, liebe Studenten, lernt ihr, Gestalter der Zukunft eurer jeweiligen Länder und einer gerechteren und menschlicheren Welt zu werden.
Liebe Dozenten, eure Rolle ist von zentraler Bedeutung. Deshalb ermutige ich euch, jene Werte zu verkörpern, die ihr vermitteln möchtet, vor allem Gerechtigkeit und Fairness, Integrität, einen Geist des Dienens und der Verantwortung. Afrika und die Welt brauchen Menschen, die sich bemühen, nach dem Evangelium zu leben und ihre Kompetenzen in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen. Verratet dieses hohe Ideal nicht! Seid nicht nur intellektuelle Mentoren, sondern auch Vorbilder, deren wissenschaftliche Genauigkeit und persönliche Ehrlichkeit das Gewissen eurer Studenten schulen. Afrika muss nämlich von der Plage der Korruption befreit werden. Und für einen jungen Menschen muss sich das Bewusstsein dafür schon in seinen Ausbildungsjahren festigen, dank der moralischen Integrität, der Selbstlosigkeit und der kohärenten Lebensweise seiner Erzieher und Lehrer. Tag für Tag legt ihr den unverzichtbaren Grundstein für den Aufbau einer kohärenten sittlichen und intellektuellen Identität. Indem ihr die Wahrheit bezeugt, insbesondere gegenüber den Illusionen von Ideologien und Moden, schafft ihr ein Umfeld, in dem sich akademische Exzellenz auf natürliche Weise mit menschlicher Redlichkeit verbindet.
Meine Damen und Herren, die wichtigste Tugend, die die Universitätsgemeinschaft beseelen muss, ist die Demut. Unabhängig davon, welche Rolle wir einnehmen und wie alt wir sind, müssen wir uns stets daran erinnern, dass wir alle Jünger sind, das heißt Studiengefährten mit einem einzigen Meister, der die Welt so sehr geliebt hat, dass er sein Leben für sie hingegeben hat. Ich danke euch und segne euch von Herzen!
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