
12. Mai 2026 in Kommentar
Geistliche Tiefe, liturgische Nüchternheit, ökumenische Weite und der Friede als Prüfstein der Wahrheit. Von Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer
Vatikan (kath.net) I. Ein Pontifikat unter dem ersten Wort: „Der Friede sei mit euch“
Als Robert Francis Prevost am 8. Mai 2025 zum Papst gewählt wurde und den Namen Leo XIV. annahm, begann sein Pontifikat nicht mit einem Programmwort, sondern mit einem Osterwort: „Der Friede sei mit euch.“¹ Dieses erste Wort war mehr als eine fromme Formel. Es wurde im Laufe des ersten Jahres zum inneren Schlüssel seines Pontifikates. Vatican News sieht rückblickend vier prägende Linien: Frieden, Einheit, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils.²
Am 8. Mai 2026, dem ersten Jahrestag seiner Wahl, beging Leo XIV. diesen Tag nicht mit triumphaler Selbstdarstellung, sondern mit einer Wallfahrt nach Pompeji zum Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Dort betete er, begegnete Kranken und Behinderten und knüpfte an die Gestalt des heiligen Bartolo Longo an, dessen Werk besonders den Armen, Waisen und Randständigen galt.³ Gerade darin zeigt sich bereits ein Grundzug dieses Pontifikates: Leo XIV. versteht das Papstamt nicht zuerst als Zentrum kirchenpolitischer Steuerung, sondern als geistlichen Dienst an Sammlung, Heilung und Friedensstiftung.
II. Leos Weg: ein geistlich-intellektueller Weg — der Mönch im Papst
Robert Francis Prevost wurde am 14. September 1955 in Chicago geboren. Er studierte Mathematik an der Villanova University, trat 1977 in den Augustinerorden ein, legte 1981 die feierliche Profess ab und wurde 1982 zum Priester geweiht.⁴ Seine römische Ausbildung im Kirchenrecht am Angelicum, seine Dissertation über das Amt und die Autorität des lokalen Priors im Augustinerorden und sein jahrzehntelanger Dienst in Peru verbinden drei Linien, die auch sein Pontifikat prägen: geistliche Gemeinschaft, rechtliche Präzision und missionarische Nähe.⁵
Man darf Leo XIV. deshalb nicht nur als „ersten US-amerikanischen Papst“ beschreiben. Das wäre journalistisch naheliegend, aber geistlich zu kurz. Er ist vor allem der erste Papst aus dem Orden des heiligen Augustinus. Sein Wahlspruch In Illo Uno Unum — „In dem Einen sind wir eins“ — stammt aus Augustinus’ Auslegung von Psalm 127 und ist fast eine Kurzformel seines Pontifikates: Einheit entsteht nicht durch Gleichschaltung, sondern durch Christus.⁶
Der Mönch im Papst zeigt sich nicht in weltabgewandter Entrückung, sondern in einer bestimmten Art zu führen: hörend, ordnend, gemeinschaftsbezogen. Leo XIV. kommt nicht aus einer rein akademischen Laufbahn, aber er ist intellektuell geformt. Er kommt nicht aus einem kurialen Milieu allein, aber er kennt die römische Ordnung. Er kommt nicht aus der Diplomatie, aber er spricht die Sprache der Weltkirche. In Peru war er Seelsorger, Ausbilder, Kirchenrechtler, Gerichtsvikar, Seminarleiter und Bischof von Chiclayo; später wurde er Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe und Mitglied mehrerer Dikasterien, darunter auch des Dikasteriums für die Ostkirchen.⁷
Gerade diese Biographie erklärt seine geistliche Mitte: Leo XIV. ist kein Papst der großen Parolen, sondern der geordneten Sammlung. Er sucht nicht die Polarisierung, sondern die Unterscheidung. Er vermeidet laute Gesten, ohne schwach zu sein. Seine Autorität wirkt monastisch: Sie will nicht überreden, sondern zur Mitte führen.
III. Sein Liturgieverständnis: Tradition und Reform ohne Bruchlogik
Das Liturgieverständnis Leos XIV. ist bisher vor allem durch eine programmatische Linie erkennbar: volle Treue zur liturgischen Tradition und zur vom Zweiten Vatikanischen Konzil gewollten Reform. In seiner Ansprache an Teilnehmer eines Kurses des Päpstlichen Liturgischen Instituts Sant’Anselmo am 17. November 2025 betonte er ausdrücklich diesen doppelten Bezug: Treue zur Tradition und Treue zur Reform gemäß Sacrosanctum Concilium.⁸
Damit steht Leo XIV. weder für eine restaurative Rücknahme der Liturgiereform noch für eine banale Fortschrittsrhetorik. Sein liturgischer Ansatz ist nüchtern, mystagogisch und pastoral. Er spricht von liturgischer Bildung, von der Ausbildung der Lektoren, von der Würde der Feier, von fruchtbarer Teilnahme, von der Pflege der Tagzeitenliturgie, von Volksfrömmigkeit und von einer Liturgie, die verschiedene Sensibilitäten achtet und zugleich „nüchtern in ihrer Feierlichkeit“ bleibt.⁹
Hier liegt ein wichtiger Schlüssel für die gegenwärtige Krise um die ältere römische Liturgie. Leo XIV. scheint zu wissen: Die liturgische Frage lässt sich nicht allein durch Disziplin lösen. Wo die erneuerte Liturgie oberflächlich, improvisiert, ästhetisch schwach oder geistlich dünn gefeiert wird, entsteht ein Vakuum. Dieses Vakuum wird dann nicht selten von gegenidentitären Formen der Traditionsbindung gefüllt.¹⁰
Gerade deshalb ist seine Antwort nicht einfach: mehr Verbote. Sie lautet vielmehr: mehr Bildung, mehr Würde, mehr Tiefe, mehr sakramentales Bewusstsein. Die Liturgie soll nicht Bühne kirchlicher Selbstdarstellung sein, sondern Teilnahme am Pascha Christi.¹¹
IV. Die Piusbruderschafts (SSPX) -Krise als Prüfstein: Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
Die angekündigten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. am 1. Juli 2026 ohne päpstliches Mandat sind die erste große ekklesiologische Bewährungsprobe dieses Pontifikates.¹² Der Vatikan warnte die Bruderschaft im Februar 2026, ein solcher Schritt könne einen „entscheidenden Bruch“ der kirchlichen Gemeinschaft bedeuten und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Zugleich bot Kardinal Víctor Manuel Fernández im Auftrag des Vatikans neue theologische Gespräche an — allerdings unter der Bedingung, dass die geplanten Weihen ausgesetzt werden.¹³
Die Bruderschaft wies diese Gesprächsbedingung zurück und beharrte darauf, die Weihen seien für ihr Fortbestehen notwendig. Laut AP-Bericht begründet die SSPX dies unter anderem damit, dass nur noch zwei der 1988 geweihten Bischöfe verblieben seien und die weltweiten Strukturen der Bruderschaft weiter betreut werden müssten.¹⁴
Damit steht Leo XIV. vor einer doppelten Aufgabe. Einerseits muss er klar sagen: Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat verletzen die sichtbare Communio der Kirche an einer zentralen Stelle.¹⁵ Andererseits darf er traditionsverbundene Gläubige, die in voller Gemeinschaft mit Rom bleiben wollen, nicht pauschal unter Verdacht stellen. Die entscheidende Formel könnte lauten: Tradition ja — Parallelkirchlichkeit nein.
Hier zeigt sich die eigentliche Reife eines Pontifikates: nicht in maximaler Härte, aber auch nicht in pastoraler Unschärfe. Leo XIV. muss die Wahrheit der Communio schützen und zugleich Wege der Rückkehr offenhalten. Die Kirche darf die Wunde nicht beschönigen; aber sie darf auch nicht vergessen, dass Wunden geheilt werden müssen.¹⁶
V. Ökumene: Der Osten als Schule katholischer Weite
Ein zweiter Schwerpunkt dieses ersten Jahres ist die Ökumene, besonders mit den Ostkirchen. Leo XIV. bringt dafür biographische und theologische Voraussetzungen mit: Er war Mitglied des Dikasteriums für die Ostkirchen und kennt als Augustiner die kirchliche Grundfrage der Einheit nicht nur institutionell, sondern geistlich.¹⁷
Am 5. Februar 2026 empfing er junge Priester und Mönche der orientalisch-orthodoxen Kirchen. Dabei würdigte er die historischen und kulturellen Unterschiede der Kirchen als „wunderbares Mosaik“ eines gemeinsamen christlichen Erbes und ermutigte zu gegenseitiger Unterstützung, damit Christen im gemeinsamen Glauben an Christus wachsen, „der die letzte Quelle unseres Friedens ist“.¹⁸
Diese ökumenische Sprache ist bemerkenswert. Sie ist nicht diplomatisch leer, sondern geistlich dicht. Leo XIV. spricht nicht von Ökumene als kirchenpolitischem Projekt, sondern als Umkehr des Herzens. Der Osten erscheint dabei nicht als Problemfall, sondern als Erinnerung: Katholische Einheit bedeutet nicht Uniformität, sondern als bereichernde Vielfalt. Sie lebt aus der gemeinsamen Mitte Christi und erlaubt legitime liturgische, geistliche und disziplinäre Vielfalt.¹⁹ Echte Katholizität hält großzügige Vielfalt aus.
Gerade im Blick auf die griechische Abtei Grottaferrata bei Rom, die griechisch-katholischen Eparchien Lungro (Süditalien) und Piana degli Albanesi (Sizilien), die eine lebendige byzantinische Präsenz in Italien darstellen, könnte dieses Pontifikat eine besondere Chance erhalten. Wenn Rom und die Ostkirchen wirklich sichtbar machen wollen, dass Einheit ohne Absorption möglich ist, dann braucht es konkrete Orte der Begegnung: gemeinsame Gebetszeiten, monastische Gastfreundschaft, patristische Studien, liturgische Bildung, Jugendbegegnungen und bischöflich getragene Dialogräume.²⁰ Grottaferrata könnte unter seinem Pontifikat, gerade in dieser Hinsicht, wieder zu einem „Kronjuwel“ werden.
VI. Friedenspolitik: der unbewaffnete und entwaffnende Friede
Kein Thema hat Leo XIV. im ersten Jahr so sichtbar geprägt wie der Friede. Vatican News zählte mehr als 400 Friedensappelle im ersten Jahr seines Pontifikates.²¹ Der Schlüsselbegriff lautet: „unbewaffneter und entwaffnender Friede“.²²
In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2026 greift Leo XIV. dieses Wort ausdrücklich auf. Der Friede, den er meint, ist nicht bloß diplomatische Stabilität, sondern der Friede des auferstandenen Christus: demütig, beständig, nicht auf Gewalt gegründet, sondern auf einer „stillen Revolution“ der entwaffneten Herzen.²³
Gleichzeitig bleibt dieser Friede nicht innerlich. Leo XIV. hat im ersten Jahr wiederholt gegen Krieg und Gewalt gesprochen. Vatican News hebt besonders sein erstes Regina Caeli mit dem Ruf „Nie wieder Krieg“, die Palmsonntagsmesse vom 29. März 2026 und die Friedensgebetsvigil im Petersdom vom 11. April 2026 hervor.²⁴
Seine Friedenspolitik ist daher keine Neutralität aus Angst. Sie ist eine geistliche Konfrontation mit den Mächtigen dieser Welt. Leo XIV. spricht nicht als Parteiführer, sondern als Zeuge einer Wahrheit, die stärker ist als Machtlogik: Kein Frieden entsteht dauerhaft aus Demütigung, Aufrüstung, Vergeltung oder geopolitischem Zynismus. Frieden braucht Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und die Bereitschaft, den Feind nicht endgültig auf seine Feindschaft festzulegen.²⁵
VII. Auseinandersetzung mit den Mächtigen: leise Festigkeit statt lauter Ideologie
Leo XIV. wirkt nicht wie ein Papst, der die Weltpolitik theatralisch sucht. Aber die Weltpolitik sucht ihn. Sein erstes Jahr zeigt: Wer Frieden sagt, gerät notwendig in Konflikt mit jenen Mächten, die vom Krieg, von Angst, von Polarisierung und von der Logik der Stärke leben.²⁶
Dabei ist Leo XIV. kein politischer Aktivist. Er spricht aus der Logik des Evangeliums. Das macht seine Stimme zugleich verletzlich und gefährlich: verletzlich, weil sie keine Armee hinter sich hat; gefährlich, weil sie die moralische Selbstrechtfertigung der Mächtigen stört.²⁷
Sein Friedenswort ist deshalb nicht sentimental. Es ist ein Gerichtswort über eine Welt, die Frieden will, aber Waffen segnet; die Sicherheit verspricht, aber Angst produziert; die Menschenrechte beschwört, aber Menschen opfert.²⁸ In diesem Sinne steht Leo XIV. durchaus in der Linie Leos XIII.: soziale Frage, politische Ordnung und kirchliche Wahrheit gehören zusammen.²⁹ Der Papst ist kein Weltpräsident. Aber er ist auch kein Sakristei-Papst und kein „Ministrant der Mächtigen“. Er spricht vom Altar her das Evangelium in die Geschichte hinein.
VIII. Bilanz: ein Pontifikat der Sammlung
Nach einem Jahr lässt sich Leo XIV. noch nicht endgültig beurteilen. Aber ein Profil ist erkennbar.
Er ist ein Papst der geistlichen Sammlung.
Er ist ein Papst augustinischer Einheit.
Er ist ein Papst liturgischer Bildung statt liturgischer Ideologie.
Er ist ein Papst ökumenischer Weite, besonders gegenüber dem christlichen Osten.
Er ist ein Papst des Friedens — nicht als politischer Slogan, sondern als Verkünder der Frohbotschaft.
Und er ist ein Papst, der in der SSPX-Krise zeigen muss, ob Heilung möglich ist, ohne Wahrheit zu verdunkeln.³⁰
Vielleicht liegt gerade darin die Signatur dieses ersten Jahres: Leo XIV. versucht nicht, die Kirche durch Machtausübung zusammenzuhalten. Er versucht, sie an ihre Mitte zu erinnern. Diese Mitte ist Christus — der eine Herr, in dem die Vielen eins werden.
Schluss
Ein Jahr nach seiner Wahl steht Papst Leo XIV. vor großen Aufgaben: der liturgischen Befriedung, der ökumenischen Vertiefung, der Friedensverkündigung in einer verwundeten Welt und der Bewahrung kirchlicher Communio in einer Zeit zunehmender Polarisierung.
Seine Stärke liegt bisher nicht in spektakulären Reformakten, sondern in einer geistlichen Grundhaltung: Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln. Das ist kein einfacher Weg. Aber es ist vielleicht der einzige katholische Weg.
Denn die Kirche lebt nicht aus Lagern, nicht aus Ideologien, nicht aus Nostalgie und nicht aus Anpassung. Sie lebt aus Christus. Und wo sie aus Christus lebt, kann sie Wunden benennen, ohne Menschen preiszugeben; Grenzen ziehen, ohne Herzen zu verhärten; Frieden verkünden, ohne vor der Wahrheit zurückzuweichen.³¹
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Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer ist der Gründungsrektor des Collegium Orientale in Eichstätt. Er ist Theologe mit Schwerpunkt auf ökumenischer Theologie, ostkirchlicher Ekklesiologie und ostkirchlicher Liturgiewissenschaft. Er studierte in Eichstätt, Jerusalem und Rom, war in verschiedenen Dialogkommissionen tätig. Er veröffentlicht zu Fragen der Ökumene, des Frühen Mönchtums, der Liturgie der Ostkirchen und der ostkirchlichen Spiritualität. Weitere kath.net-Beiträge von ihm: siehe Link.
Endnoten
¹ Vgl. erste Ansprache von Papst Leo XIV. nach der Wahl am 8. Mai 2025, in: L’Osservatore Romano, 9. Mai 2025.
² Vgl. Vatican News, „Ein Jahr Leo XIV.: Frieden, Einheit und Konzil“, 8. Mai 2026.
³ Vgl. Associated Press (AP News), Bericht über die Wallfahrt Papst Leos XIV. nach Pompeji am 8. Mai 2026; zur Gestalt Bartolo Longos vgl. LThK³, Bd. 2, Art. „Longo, Bartolo“, Freiburg i. Br. 1994, Sp. 1123–1124.
⁴ Vgl. offizielles biographisches Profil Papst Leos XIV. auf vatican.va; ferner Annuario Pontificio 2026, Città del Vaticano 2026, 18–21.
⁵ Vgl. ebenda; ferner zur augustinischen Ordensgeschichte: LThK³, Bd. 1, Art. „Augustiner“, Freiburg i. Br. 1993, Sp. 1325–1332.
⁶ Vgl. Augustinus, Enarrationes in Psalmos 127,3; dazu RGG⁴, Bd. 1, Art. „Augustinus“, Tübingen 1998, Sp. 980–990.
⁷ Vgl. vatican.va, Biographie Papst Leo XIV.; zur Struktur der römischen Dikasterien vgl. Apostolische Konstitution Praedicate Evangelium, 19. März 2022.
⁸ Vgl. Leo XIV., Ansprache an das Päpstliche Liturgische Institut Sant’Anselmo, 17. November 2025, in: vatican.va; Zweites Vatikanisches Konzil, Konstitution Sacrosanctum Concilium, 4. Dezember 1963.
⁹ Vgl. ebenda.
¹⁰ Vgl. Joseph Ratzinger, Der Geist der Liturgie. Eine Einführung, Freiburg i. Br. 2000; Benedikt Kranemann, Liturgie nach dem Konzil, Freiburg i. Br. 2014.
¹¹ Vgl. Romano Guardini, Vom Geist der Liturgie, Freiburg i. Br. 1918; Franziskus, Apostolisches Schreiben Desiderio desideravi, 29. Juni 2022.
¹² Vgl. Priesterbruderschaft St. Pius X., Erklärung vom 2. Februar 2026; CIC 1983, can. 1013; can. 1387 n. F.
¹³ Vgl. AP News, Bericht über die Reaktion des Heiligen Stuhls auf die angekündigten SSPX-Weihen, Februar 2026.
¹⁴ Vgl. ebenda.
¹⁵ Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Lumen gentium 18–23; CIC 1983, can. 751; LThK³, Bd. 9, Art. „Schisma“, Freiburg i. Br. 2000, Sp. 134–136.
¹⁶ Vgl. Johannes Paul II., Motu proprio Ecclesia Dei adflicta, 2. Juli 1988; Benedikt XVI., Begleitbrief zu Summorum Pontificum, 7. Juli 2007.
¹⁷ Vgl. offizielles Profil Papst Leos XIV. auf vatican.va; ferner Orientale lumen Johannes Pauls II., 2. Mai 1995.
¹⁸ Vgl. Vatican News, Bericht über die Begegnung Papst Leos XIV. mit orientalisch-orthodoxen Priestern und Mönchen am 5. Februar 2026.
¹⁹ Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret Orientalium Ecclesiarum, 21. November 1964, Nr. 1–6.
²⁰ Vgl. Robert F. Taft, The Byzantine Rite. A Short History, Collegeville 1992; Yves Congar, Zerrissene Christenheit. Wo trennten sich Ost und West?, Freiburg i. Br. 1959; ferner zur Territorialabtei Grottaferrata: LThK³, Bd. 4, Art. „Grottaferrata“, Freiburg i. Br. 1995, Sp. 1048–1050.
²¹ Vgl. Vatican News, „Über 400 Friedensappelle im ersten Jahr des Pontifikates“, 8. Mai 2026.
²² Vgl. Leo XIV., Botschaft zum Weltfriedenstag 2026, 8. Dezember 2025, in: vatican.va.
²³ Vgl. ebenda; zur theologischen Friedensethik vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 77–90; LThK³, Bd. 8, Art. „Friede“, Freiburg i. Br. 1999, Sp. 457–465.
²⁴ Vgl. Vatican News, Rückblick auf die Friedensinitiativen Papst Leos XIV. im ersten Pontifikatsjahr, 8. Mai 2026.
²⁵ Vgl. Johannes XXIII., Enzyklika Pacem in terris, 11. April 1963; Johannes Paul II., Botschaft zum Weltfriedenstag 2002; Franziskus, Enzyklika Fratelli tutti, 3. Oktober 2020, Nr. 225–270.
²⁶ Vgl. Hans Maier, Kirche und Gesellschaft, München 1972; ders., Revolution und Kirche, Freiburg i. Br. 2006.
²⁷ Vgl. Joseph Ratzinger / Benedikt XVI., Werte in Zeiten des Umbruchs, Freiburg i. Br. 2005; Walter Kasper, Katholische Kirche. Wesen – Wirklichkeit – Sendung, Freiburg i. Br. 2011, 293–324.
²⁸ Vgl. Augustinus, De civitate Dei, XIX, 11–17; ferner Reinhold Schneider, Las Casas vor Karl V., Frankfurt a. M. 1966.
²⁹ Vgl. Leo XIII., Enzyklika Rerum novarum, 15. Mai 1891; LThK³, Bd. 6, Art. „Leo XIII.“, Freiburg i. Br. 1997, Sp. 827–832; RGG⁴, Bd. 5, Art. „Leo XIII.“, Tübingen 2002, Sp. 327–329.
³⁰ Vgl. Benedikt XVI., Ansprache an die Römische Kurie vom 22. Dezember 2005 zur „Hermeneutik der Reform“; Franziskus, Motu proprio Traditionis custodes, 16. Juli 2021; Leo XIV., Ansprache an Sant’Anselmo, 17. November 2025.
³¹ Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Lumen gentium 1; 8; 13; Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 25. Mai 1995; Hubert Wolf, Krypta. Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte, München 2015.
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